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Friday, December 03, 2010

Ehemalige Heimkinder vereinigt: Neue Proteste für den Termin der RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG „Abschlussbericht-Bundespressekonferenz“ in Berlin geplant

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»Runder Tisch Heimerziehung« ist eine Farce. – Alle Betroffenen sollten weiterhin gemeinsam gegen diese Farce ankämpfen ! – GEMEINSAM SIND WIR STARK !

Pfarrer Dierk Schäfer ( Diplom Psychologe und Diplom Pädagoge )

schreibt am 03.12.2010 in seinem Blog – Dierk Schaefers Blog

Spekulatiuszeit, Zeit für Spekulationen?

Warum auch immer die Pressekonferenz verlegt sein mag: Wichtig scheint mir der Aspekt der implizit angekündigten Ausschlüsse:

Keine freien Pressevertreter

und vonseiten der ehemaligen Heimkinder ausschließlich Dr. Wiegand.

Ad 1: Es handelt sich um die Bundespressekonferenz, damit ist offenbar kein freier Zugang von Pressevertretern möglich, die nicht in diesem Verein Mitglied sind ( http://www.bundespressekonferenz.de/ ). Aber hier könnte ich mich irren.

Ad 2: Irren tue ich mich jedoch nicht in der Einschätzung, daß Dr. Wiegand das Vertrauen vieler ehemaliger Heimkinder eben nicht besitzt. Was er auch sagen wird, es wird die Gemüter nicht beruhigen, es sei denn, er verkündet zusammen mit Dr. Vollmer eine große Freude, die allen ehemaligen Heimkindern widerfahren wird, nämlich wenigstens – wie gefordert – dreihundert Euro Schmerzensgeld monatlich. Doch ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann.

Ein Drittes ist wichtig: Falls Vollmer/Wiegand nicht die große Freude verkündigen, wie verhalten sich dann die anderen ehemaligen Heimkinder

1. ihre anderen Vertreter vom Runden Tisch,

2. alle anderen, die von den Heimkindervertretern am Runden Tisch vertreten wurden bzw. vertreten werden sollten.

Sollte also kein vertretbares Ergebnis verkündet werden, wäre es angebracht, daß diese Farce auch öffentlich als solche deklariert wird.

Aber vielleicht hat der Weihnachtsmann ja doch noch was Gutes im Sack.

QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/03/spekulatiuszeit-zeit-fur-spekulationen/

Verschiedene Leserkommentare zu diesem Thema an gleicher Stelle !



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Leser schreibt am 03.12.2010 in – Dierk Schaefers Blog

zum Thema –
Spekulatiuszeit, Zeit für Spekulationen?

Heidi Dettinger sagte, am 3. Dezember 2010 zu 21:08

„Sämtliche Pressekonferenzen sind nur Mitgliedern der BPK (Bundespressekonferenz, H.D.) und des Vereines der ausländischen Presse (VAP) zugänglich. Gäste können in Ausnahmefällen zugelassen werden, haben aber kein Fragerecht.“ ( Homepage der Bundespressekonferenz [ @ http://www.bundespressekonferenz.de/ ] )

Gut und schön! Nun würde ich mal ganz dreist behaupten, dass man eine Pressekonferenz auch in anderen Räumen mit größerer Freiheit veranstalten könnte. Und das es einer Frau Vollmer sicherlich NICHT an Informationen dazu fehlen dürfte. Und auch nicht an Mitteln, falls so eine Räumlichkeit bezahlt werden müsste.

Könnte. Wenn man denn wollte. Dürfte. Wenn man denn wollte. Müsste. Wenn man denn wollte.

Wenn man allerdings nicht will, macht man es so, wie Frau Vollmer es uns gerade in lupenreiner Politikermanier vorführt:

● Räume der BPK nutzen, um so freie Medien (TOP-Medien Berlin waren beim Zwischenbericht die einzigen, die auch Frau Djurovic zu Worte kommen ließen in ihrer Sendung! [ re 17.01.2010 ] );
● nur einen Ehemaligen zum Abnicken und ganz ernsthaft in die Kameras schauen;
● Termin möglichst immer mal wieder verschieben, schafft prima Verwirrung unter potentiellen ProtestlerInnen;

Pfui Spinne!

QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/03/spekulatiuszeit-zeit-fur-spekulationen/#comment-603

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Pfarrer Dierk Schäfer ( Diplom Psychologe und Diplom Pädagoge )

schreibt am 03.12.2010 in seinem Blog – Dierk Schaefers Blog

Sollte es tatsächlich stimmen...

Sollte es tatsächlich stimmen, daß zur Pressekonferenz anläßlich des Schlußberichzts vonseiten der Heimkindervertreter ausschließlich Dr. Wiegand zugelassen sein sollte,

und sollte er dort eine Einvernehmlichkeit bekunden, die nicht besteht,

so werden doch hoffentlich die anderen Heimkindervertreter vom Runden Tisch mit Transparenten vor dem Ort der Verkündigung stehen, auf denen die wahre Botschaft steht.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die zugelassenen Presse-Menschen diese Information unterschlagen, denn dann wird sie aktueller sein, als alles, was Dr. Vollmer verkündigt.

Doch wie gesagt: Sollte es tatsächlich stimmen…

QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/03/sollte-es-tatsachlich-stimmen/

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Leser schreibt am 03.12.2010 in – Dierk Schaefers Blog

zum Thema – Sollte es tatsächlich stimmen...

Heidi Dettinger sagte, am 3. Dezember 2010 zu 17:44

Nun ist die Katze also aus dem Sack! Herr Jacob hat Recht: Es steht im Protokoll der 9. Sitzung RTH: „ein Vertreter der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch“!

In der Tat ist die ganze Pressekonferenz nun noch um einige Tage vorverlegt worden, die Information von Martin Mitchell ist absolut korrekt, sie ist uns inzwischen auch aus direkten Quellen bestätigt worden.

Wenn man bedenkt, dass anfänglich geplant war, eine Bundespressekonferenz im Januar/Februar abzuhalten, dann der Termin vor Weihnachten gelegt wurde, fragt man sich unwillkürlich, was das alles soll. Es bietet sich folgende Erklärung an: Es wurde die letzten Tage eindeutig klar, dass einige Überlebende trotzdem („soviel Hektik“, „kein Geld mehr für die Fahrt so kurz vor Weihnachten“, „ich schaff das nicht so kurz vor Jahresende“, „meine Familie kommt zu Besuch“, „ich kann nicht weg, das krieg ich nicht mehr hin“, waren einige telefonische Reaktionen von Menschen, die eigentlich gern gekommen wären…) sich nach Berlin aufmachen wollten, um Frau Vollmer und anderen des RTH zu zeigen, dass sie sich das alles nicht gefallen lassen wollen. Und ein Protest vor dem Gebäude und eine anschließende alternative Pressekonferenz des VEH mit verschiedenen Mitstreitern würde sich sicherlich nicht so gut machen! Also: Man verlegt die Pressekonferenz nochmal um vier Tage vor – irgendwie wird man diese Störenfriede schon abhängen…

Falsch gedacht, Frau Vollmer!

Wir bleiben am Ball und auf Ihrer Fährte! So weit können Sie gar nicht laufen mit Ihrer Pressekonferenz, so gut können Sie sich gar nicht verstecken, soviel Heimlichtuerei können Sie gar nicht auf den Plan bringen, dass wir NICHT zur Stelle sein werden! Und unsere Erklärungen abgeben! Und unseren Protest in die Welt hinausschreien!

QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/03/sollte-es-tatsachlich-stimmen/#comment-598

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Eilbrief von höchster Priorität vom 03.12.2010 von Helmut Jacob per Fax an die Medien

Das Original ist wiedergegeben @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Runder_Tisch_Heimkinder__Vollm/runder_tisch_heimkinder__vollm.html ( bitte DORT ganz nach unten scrollen )

Terminverschiebung Pressekonferenz zum Abschlußbericht [ »Runder Tisch Heimerziehung« ]

An das ZDF Fax: 06131/70-2157

An den WDR Fax: 0221/220-4800

An Deutschlandradio Fax: 0221 - 345 18 39

Pressekonferenz des „Runden Tisches Heimerziehung“ (Dr. Antje Vollmer)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Unter den Heimopfer herrscht große Unruhe. Diese Unruhe ist nachzuvollziehen, weil der Abschlußbericht des „Runden Tisches Heimerziehung“ ganz anders vorgestellt werden soll, wie der Zwischenbericht.

In dem inzwischen auf der Homepage des RTH versteckten Link

http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm

ist in dem Protokoll

http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/Ergebnisprotokoll_Sitzung9_RTH_000.pdf

zu lesen:

„Im Weiteren berichtete die Vorsitzende über eine Einladung der Bundespressekonferenz für die Vorstellung des Abschlussberichtes des Runden Tisches. Der Abschlussbericht wird am 17. Dezember 2010 vor der Bundespressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vorgabe der Bundespressekonferenz ist die Teilnahme von maximal vier Personen auf dem Podium. Es wurde beschlossen, dass die Vorsitzende des Runden Tisches, ein Vertreter der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch, ein Vertreter für den Bund und die Länder und ein Vertreter für die Kirchen dort Platz nehmen werden.
Die offizielle Übergabe des Abschlussberichtes an den Deutschen Bundestag ist für die dritte Kalenderwoche in 2011 (Sitzungswoche des Bundestages) geplant.“

Bereits diese Tatsache sorgt für Unruhe. Wurde der Zwischenbericht in einem großen Rahmen vorgestellt, wobei auch Heimopfer und ihre Vertreter, beispielsweise Professor Dr. Kappeler, unter den Zuschauern sitzen und unangenehme Fragen stellen konnten, so sitzen im Bundespressehaus nur vier Personen vorn. Ansonsten werden nur Journalisten zugelassen.

Einige Opfer wollen sich vor dem Bundespressehaus versammeln und hoffen, daß sie bei Ihnen Gehör finden. Wir bitten Sie freundlich – auch weil die behinderten Heimopfer aus unerklärlichen Gründen vom „Runden Tisch Heimerziehung“ ausgeschlossen wurden – den Opfern, die sich in Wind und Kälte vor das Pressehaus stellen, Aufmerksamkeit zu geben.

Es sprach sich herum und hat die Opfer sehr gefreut, daß Phönix TV die Bundespressekonferenz live übertragen will. Diese Übertragung ist für die Heimopfer der seit zwei Jahren herbeigesehnte Termin schlechthin. Veröffentlicht der Runde Tisch doch an dem Tag seine Beschlußempfehlung an den Deutschen Bundestag. Zur Zeit ist sich der RTH längst noch nicht einig.

Jetzt geistert durchs Internet eine Verschiebung der Pressekonferenz vom 17. Dezember

auf Montag, 13. Dezember 2010, um 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Es ist uns wichtig, Ihnen diese mögliche Terminänderung, die erstaunlicherweise auf der Homepage des RTH nicht zufinden ist, mitzuteilen. Bitte überprüfen Sie den Termin.

Bitte teilen Sie mir auch mit, ob Sie – an welchem Termin auch immer – diese für uns wichtige Pressekonferenz live übertragen.

In einem Beitrag in meinem privaten Blog habe ich schon vor Wochen die Befürchtungen der Opfer einmal zusammengefasst:

http://helmutjacob.over-blog.de/article-soll-die-bundespressekonferenz-in-sachen-heimopfer-zum-festival-der-harmonie-verkommen-58862265.html

Mit freundlichen Grüßen

(Helmut Jacob)
Sprecher

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

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Friday, September 17, 2010

imheim.de ● heimkinder.info ● heimkinder-hotline ● ex-heimkinder ● 'EHD' haben nicht das Geringste mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun.

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HIER kann sich jeder darüber informieren wer und was zum „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ / „VEH“ / „VEH e.V.“ ) gehört und was nicht --- und wer sich, möglicherweise, als jemand ausgibt, der er nicht ist.

imheim.de hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Betreiber sind deutsche und spanische GESCHÄFTSLEUTE. Ihnen gehts ums GESCHÄFT.

heimkinder.info
hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Die Betreiber sind private GESCHÄFTSLEUTE. Ihnen gehts ums GESCHÄFT.


Heimkind.Org hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Betreiber sind deutsche und spanische GESCHÄFTSLEUTE. Ihnen gehts ums GESCHÄFT.

heimkinder-hotline.de hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Der Betreiber ist die Katholische Kirche in Deutschland selbst.

ex-heimkinder.de und sein Betreiber Klaus Klüber in Alzenau hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Die Webseite ist seine private Domain.

EHD - Ehemalige Heimkinder Deutschlands e.V. hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. 1. Vorsitzender ist Werner Pah und 2. Vorsitzender ist Robert Vogel.

vereinigung-heimkinder-deutschlands.de
hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Dem Ehepaar Alfred und Margarete Böttcher gehörts.


HEIMSEITE.EU / vehev.org ( bitte genau hinschauen ! ) hat nichts mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun. Ihr Betreiber Michael-Peter Schiltsky ist ein privater GESCHÄFTSUNTERNEHMER ( und er, Schiltsky, persönlich - [ während einer Zeit als er mal, vom Arbeitsamt finanziert, als Teilzeit-Kraft für den Verein tätig war ( ca 2005-2007 ) ] - hat sich auch DESHALB diese Domain – vehev.org – zugelegt ).

All diese Webseiten – und noch einige andere, weniger bekannte Webseiten – haben nicht das Geringste mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ zu tun.
Im Zweifelsfalle einfach beim Verein nachfragen.

Die einzige offizielle Webseite des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“, dem größten Heimkinder-Betroffenenverein in Deutschland, ist die Webseite

http://veh-ev.eu


Von manchen Medien in Deutschland - aus welchem Grunde auch immer - wird der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ / „VEH“ / „VEH e.V.“ ) manchmal als der „Verband der ehemaligen Heimkinder in Deutschland“ benannt ( Tagesspiegel und WELT ONLINE, zum Beispiel ).

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

Vereinswebseite @ http://veh-ev.eu

„Ehemalige Heimkinder gründeten am 14. Oktober 2004 in Idstein am Taunus den Verein ehemaliger Heimkinder e. V. ( „VEH“ / „VEHeV“ / „VEH e.V.“ ). Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ist beim Amtsgericht Aachen auf dem Registerblatt VR 4236 als gemeinütziger Verein eingetragen.
Die Mitglieder des Vereins sind vor allem ehemalige Heimkinder, die überwiegend in der Zeit von 1945-1985 in Heimen gelebt haben. Neben den Ehemaligen hat der VEHeV Fördermitglieder. Jeder Büger, jede Einrichtung kann Födermitglied des Vereins werden. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. bemüht sich, auch die Heime in denen die Betroffenen gelebt haben ( bzw. deren Rechtsnachfolger ) als Fördermitglieder zu gewinnen.

„Für Spenden, die unsere Arbeit im Verein födern, sind wir sehr dankbar !
Spenden und Mitglieder-Beiträge überweisen Sie bitte an:
Hamburger Sparkasse

Konto-Nr.: 1 026 214 476 -- BLZ 200 505 50
IBAN:
DE52200505501026214476
BIC:
HASPDEHHXXX
oder per Paypal: h.dettinger@veh-ev.eu


Die Organe des Vereines ehemaliger Heimkinder e.V. sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.“

MEHR auf der Vereinswebseite @ http://veh-ev.eu/Der_Verein/F_A_Q_Fragen/f_a_q_fragen.html


„Für die Öffentlichkeit verschwanden wir in den Akten der Ämter und Gerichte – hinter Mauern wurden wir ausgebeutet, gepeinigt und missbraucht – nach 40 Jahren erkannten wir uns selbst und reichten uns die Hände zum Kampf für Gerechtigkeit und Anerkennung.“

Gemeinsam sind wir stark.


QUERVERWEIS
:
»http://veh-ev.eu ist die einzige offizielle Webseite des Verein ehemaliger Heimkinder e.V., dem größten Heimkinder-Betroffenenverein in Deutschland« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/09/httpveh-evinfo-ist-die-einzige.html


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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

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Friday, February 26, 2010

PRESSEERKLÄRUNG: Erklärung der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen ist unzulänglich! Opferverband fordert massive Korrektur der jüngsten Beschlüsse

[ Freitag, 27. Februar 2010, 14:00 Uhr ( MEZ ) ]

Pressemitteilung – Verein ehemaliger Heimkinder e. V.

Erklärung der Bischofskonferenz zu Missbrauchsfällen ist unzulänglich !

Opferverband fordert massive Korrektur der jüngsten Beschlüsse.

Einer Kritik an der Erklärung der Bischofskonferenz muss vorangestellt werden, dass sehr wohl anerkannt wird, dass die Kirche einen neuen Umgang auch mit der Vergangenheit einzuleiten wünscht. Es werden massgebliche Schritte zu Aufarbeitung und Prävention gesetzt. Schuldeingeständnisse und eine nicht zu unterschätzende Entschuldigung werden abgegeben. Leider erfolgte dies nicht als Antwort auf Forderungen, die seit Jahren aus dem Kreis der Opfer gestellt wurden, sondern erst als eine Antwort auf Grund des massiven öffentlichen Druckes unausweichlich wurde. Seit Jahren fordert der Verein ehemaliger Heimkinder e.V., fordern Opfer dies nun unter öffentlichen Druck abgegebenen Erklärungen. Dies wurde noch in 2009 auf arrogante Art und Weise abgetan.

Die Erkenntnis des Wandels erfolgt also nicht aus Einsicht, sondern mehr aus Unvermeidbarkeit.

Mag die Erklärung der Bischofskonferenz für die zu beschwichtigende Öffentlichkeit ausreichend sein, für den Kreis der Opfer und Betroffenen sind weiterhin massive Defizite erkennbar:

1. Nicht in einem Punkt wird anerkannt, dass eine materielle Entschädigung bei den durch Missbrauch und Gewalt zerrütteten Existenzen eine Selbstverständlichkeit sein sollte, geschweige werden anständige Schadensersatzzahlungen zugesichert. In den USA wurden immerhin siebenstellige Beträge an die Opfer bezahlt – in der Bundesrepublik Deutschland wird sich weiterhin darauf verlassen, dass die Solidargemeinschaft die entstandenen Schäden „irgendwie“ auffängt: Die Krankenkassen bei Erkrankungen und Therapiebedarf, die Rentenkasse bei früher Verrentung, Arbeitsamt und Sozialamt bei Arbeitsunfähigkeit.

2. Von der Kirche ist der Anstand zu erwarten den Verzicht auf die Einrede der Verjährung abzugeben. Der überwiegenden Mehrzahl der Opferansprüche wird deshalb kaum entsprochen werden – geschweige denn, dass die Täter jemals bestraft werden. Eine unverantwortliche Einstellung, nachdem man das Versagen eingesteht. Es wird gefordert, dass auf die Einrede der Verjährung verzichtet wird und bei Hinzutreten weiterer Anhaltspunkte des Missbrauchs eine Beweislastumkehr akzeptiert wird.

3. Als hochproblematisches Vorgehen sehen wir, dass es keine Ausschreibung für Therapieangebote und den Aufbau eines kirchenunabhängigen Therapeutennetzes gibt, sondern eine eigene Auswahl von Therapeuten benannt werden soll.

4. Als mindestens ebenso problematisch wird die Einrichtung einer Hotline unter der Regie der Kirche eingeschätzt. Eine Hotline muss von Opfervertretern betrieben werden, da die Gefahr zu groß ist, dass eine kircheneigene Hotline wieder in alte Strukturen zurückfällt, die da wären Strafvereitelung, Geld- oder Sachgeschenke gegen Schweigen etc.

5. Beinahe schon als Affront zu betrachten ist der Hinweis, dass das Thema nun mit dem Papst zu besprechen sei. Schließlich bitten Missbrauchsopfer seit Jahren den Papst und die deutschen Bischöfe, sich ihnen zuzuwenden. Wie es scheint, führt auch hier der Druck der Öffentlichkeit und nicht etwa das Leid der Opfer zum Ziel. Wieder ist ein Blick in die USA angebracht: Dort wurden die Opfer weitaus früher von Bischöfen und ( deutschem ! ) Papst beachtet – allerdings muss man dazu sagen, dass in den USA empfindliche finanzielle Entschädigungen für sexuellen Missbrauch an der Tagesordnung sind.

6. Auch nach der „Auseinandersetzung“ zwischen dem Erzbischof Zollitsch und der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zum Punkt der rückhaltlosen Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Justizbehörden, erklärte der Erzbischof noch einmal eindeutig, dass die Kirche sich auch weiterhin nicht bei jedem Verdachtsfalle an die Staatsanwaltschaft wenden würde, da oftmals auch Unschuldige verdächtigt würden.

7. Die Deutsche Bischofskonferenz hat die geforderte Einrichtung eines Runden Tisches abgelehnt. Man will weiter eigenes Recht sprechen.

Zusammenfassend ist zu sagen:

Wenn wir auch, wie eingangs erwähnt, durchaus die Bemühungen der katholischen Kirche um einen neuen Umgang mit der eigenen Vergangenheit sehen und anerkennen, muss doch gesagt werden, dass einige wichtige, der Öffentlichkeit nicht so bekannte Forderungen der Opfer völlig unbeachtet bleiben und somit wieder eine Chance vertan wird, wirklich auf die Opfer zuzugehen und sich nicht nur dem Druck der Öffentlichkeit zu beugen !

So muss sich das Eingeständnis des Versagens darauf erstrecken, dass am Runden Tisch Heimerziehung das Thema des Missbrauchs längst bekannt war und dort trotz Aufforderung durch Opfer nichts eingestanden wurde. Im Gegenteil, vor dem Kammergericht Berlin drohte die Kirche noch, die gesamte Aufarbeitung abzubrechen, falls die Opfer am Runden Tisch der Missbrauchsopfer eine gewichtige Stimme bekämen. Das war in 2009, als Wissenschaftler auch der Kirche den Umfang der Verfehlungen bereits kannten. Allerdings war zu der Zeit kein Druck durch die Öffentlichkeit zu befürchten.

Wir fordern, dass diese und andere aufgezeigte Lücken unverzüglich geschlossen werden. Und wir fordern Sie auf, diese Forderung ernster zu nehmen als die letzten Jahre, in denen wir immer wieder angeboten haben, ohne große Öffentlichkeit zu arbeiten. Nach dem Zwischenbericht des Runden Tisches Heimerziehung mussten wir handeln. Das Ergebnis spürten Sie seit Wochen.

Ferner kritisiert der VEH e.V. die Einsetzung eines Sonderermittlers bezüglich der genannten Vorkommnisse. Sowohl die Ablehnung eines Runden Tisches, als auch die Einsetzung eines Sonderermittlers lassen die Tendenz erkennen, Straftaten und Verfehlungen ohne Einbeziehung der Opfer und ihrer Interessen aufzuklären. Dies muss den Verdacht nähren, dass seitens der Kirche eine an den kirchlichen Interessen ausgerichtete Aufklärung erfolgen soll und keine ergebnisoffene.

Der VEH fordert daher die Einsetzung eines Sonderermittlers, der neben einer ergebnisoffenen Aufklärung zur Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden verpflichtet ist. Bei der Auswahl des Sonderermittlers ist die Opferseite zu beteiligen. Der Sonderermittler hat einem einzurichtenden Runden Tisch umfassend Bericht zu erstatten.

Darüber hinaus fordert der VEH vom Gesetzgeber, dass eine Pflicht zur Anzeige von Taten eingeführt wird – jedenfalls bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wenn die Tat unter Ausnutzung eines Abhängigkeits- oder besonderen Gewaltverhältnisses ( also z.B. auch bei Heimkindern, Strafgefangenen, Menschen mit Behinderungen ) geschieht.

Wir hoffen trotz allem auf eine konstruktive Zusammenarbeit, so wie wir sie bereits seit 2006 anbieten.

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
Vorsitzende Frau
Monika Tschapek-Güntner


Autorisierte Veröffentlichung.
Die aller erste Veröffentlichung dieser „Pressemitteilung“ ist hier zu finden:
http://veh-ev.info/index.php?id=1 ( nur ein klein wenig dort runter scrollen )


Deutsche Bischofskonferenz: Auszug / Zitat aus der Webseite @ http://www.dbk.de/252.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1523&tx_ttnews%5BbackPid%5D=233&cHash=25044ffcc4

Pressemeldung

25.02.10 - Nr. 35

25.02.2010: Pressebericht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

Pressebericht anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. Februar 2010 in Freiburg

Einleitung

[ ………. ]

IX. Caritas

Ehemalige Heimkinder – Sachstand nach der Veröffentlichung des Zwischenberichts
Die Vollversammlung hat sich mit dem Zwischenbericht des "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" befasst. Der Zwischenbericht stellt eine Verständigung aller Mitglieder des Runden Tisches Heimerziehung – einschließlich der Betroffenen – auf gemeinsame Einschätzungen zu einer tragfähigen Bewertung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren dar. Er stellt eine Verantwortungsgemeinschaft für das Schicksal ehemaliger Heimkinder in der damaligen Zeit heraus: Es habe für jedes Heimkind zu jeder Zeit eine formal zuständige, verantwortliche Person beziehungsweise Institution gegeben. Die Tragik der damaligen Heimerziehung ist das Ergebnis zahlreicher Faktoren beschrieben, die von fragwürdigen Anlässen für eine Heimeinweisung über eine auf Führung, Kontrolle und Bestrafung basierende Erziehung bis hin zur mangelnden Aufsicht über die Heime reichten. Die Bischöfe drücken ihr tiefes Bedauern über die Beteiligung katholischer Einrichtungen an dieser negativen Seite der Heimerziehung aus.
Die Vollversammlung hat sich über vielfältige Initiativen im Bereich der katholischen Kirche mit dem Ziel der Entstigmatisierung und Rehabilitierung der Betroffenen informiert. Neben Bemühungen durch einzelne Träger und auf diözesaner Ebene ist besonders die im Januar 2010 frei geschaltete Service-Hotline für ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen zu nennen. Die bundesweite Hotline bietet die Möglichkeit, sich zu persönlichen Fragen und Problemen in Bezug auf die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in Heimen in Trägerschaft der katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen. Seit Schaltung der Hotline vor sechs Wochen hat es 243 telefonische Beratungsgespräche gegeben, die in der Regel zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Zumeist suchen die Anrufer Ansprechpartner, um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten. Mehrfach wurden auch Therapieplätze vermittelt. Zudem bitten Anrufer darum, kirchliche Akten über ihren Heimaufenthalt einsehen zu können.

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

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Friday, October 16, 2009

Entschädigung oder Entschuldigung, das eine oder das andere, oder beides – was ist wichtig für die Betroffenen ?

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Entschädigung oder Entschuldigung, das eine oder das andere – oder beides, oder einfach nur die „Misshandler“, „Missbraucher“ und „Ausbeuter“ „verstehen“ „lernen“, was ist wichtig für die Betroffenen ?

Heidi Dettinger [ am 30. Mai 2009 von der Mitgliederversammlung des „Vereins“ einstimmig zur Schriftführerin des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ gewählt, und als solche eine der mehreren Vorstandsmitglieder des „Vereins“ ! ] schrieb am 19.02.2009, um 16:18 Uhr MEZ, folgenden Leserbrief auf der Webseite von KOBINET NACHRICHTEN @ http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,20215/ticket,g_a_s_t/print,1

»»» Entschädigung oder Entschuldigung ?

"Mein Ziel ist ehrgeiziger. Es sollte am Ende auch die Zeit und das Handeln der Beteiligten in dieser Zeit verstanden werden", so Antje Vollmer... [ Berliner Zeitung ( 14.02.2009 ) @ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0214/politik/0024/index.html ]

Das Verstehen der Zeit und das Verstehen der Misshandler, Missbraucher, der ewig höhnischen ErzieherInnen, derjenigen, die uns in den Heimen gedemütigt und geschädigt haben mag für Frau Vollmer ein ehrgeiziges Ziel sein.

Mein – höchst ehrgeiziges Ziel – ist es, wieder leben zu können, wieder "gut" zu sein, die Scham loszuwerden, eine "schwer Erziehbare" zu sein ( von gewesen sein kann leider keine Rede sein – das Gefühl bleibt nämlich ! ). Mein Ziel ist es auch, meine mickrige Rente vielleicht ein wenig aufzubessern ( zum leben wird sie auch dann noch nicht reichen ! ), meinen mir illegaler Weise nicht ausgezahlten Lohn nachgezahlt zu bekommen...

Ich verstehe, dass Frau Vollmer ihre eigenen Ziele als "ehrgeiziger" empfindet – sie wird sich nie mit meinen/unseren Problemen herumgeplagt haben müssen: Ich wette, sie hatte weder jemals Albträume, durch die sich der Stacheldraht zieht; noch wurde sie gedemütigt, verhöhnt, geschlagen, vergewaltigt; ihre Arbeit wurde sicher immer mehr oder weniger gut bezahlt, sie hat ihr Studium frei wählen können, keiner wird ihr eingebläut haben, dass sie eh auf dem Strich oder im Knast enden wird. Sicher bin ich auch, dass sie nicht an oder unter der Armutsgrenze leben muss, noch wird sie sich um die Höhe ihrer Rente Sorgen machen müssen !

Aber vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn sie sich mal überlegt, dass es für uns kaum ein sinnvolleres und ehrgeizigeres Ziel geben kann, als in Würde die letzten Jahre leben zu können – auch in finanzieller Hinsicht. Und dass es uns ( oder wenigstens mich ! ) wirklich nicht sonderlich interessiert, unsere ( meine ) Misshandler auch noch verstehen zu lernen ! Ich habe sie nämlich hautnah erlebt und verstanden. Jedes schreckliche Wort habe ich verstanden ! Jeden höhnischen Blick habe ich verstanden ! Jede Ohrfeige habe ich verstanden ! Jede Medikamentengabe habe ich verstanden ! Jeden Tag in Einzelhaft habe ich verstanden !

Jetzt brauch ich kein weiteres Verständnis für "die" – ich brauche Geld ! Ich brauche meine Würde ! Ich brauche mein eigenes Leben !

Mit freundlichem Gruß

H. Dettinger «««

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Thursday, August 13, 2009

Die Rechtsnachfolger der „Verursacher“ „der Leiden Ehemaligen Heimkinder“ haben momentan ‚obsiegt‘ den BETROFFENENVEREIN vom RUNDEN TISCH fernzuhalten

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Die „ANSPRUCHSGEGNER“ freuen sich unendlich und feiern ihren ‚Sieg‘ ! – und sogar einige vereinzelte Heimkinderopfer jubeln ihnen zu. Unverständnis !

Es gibt sozusagen einen ‚Bericht‘ aus Berlin, aber – wohlgemerkt ! – dies ist ein ‚Bericht‘ von Laien, nicht von Juristen !
Eine „Urteilsbegründung“ gibt es noch nicht. Auf die muß man warten, und das kann noch einige Zeit dauern – Tage, Wochen oder Monate, wer weiß...

Es hat keinen Zweck jetzt DARÜBER zu spekulieren...

Domradio @
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_55829.html
[ ein katholischer Nachrichtendienst ]

13.08.2009

Auf des Messers Schneide

Runder Tisch Heimkinder kann Arbeit nach Gerichtsurteil fortsetzen - Caritas begrüßt Urteil

Der Runde Tisch Heimkinder kann seine Arbeit ungehindert fortsetzen. Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) scheiterte am Donnerstag vor dem Berliner Kammergericht mit seinem Antrag, künftig drei Delegierte und Rechtsanwälte in das Gremium entsenden zu können. Der Runde Tisch hatte diese Forderung im Vorfeld bereits abgelehnt. Mario Junglas begrüßt im domradio als Vertreter der Deutschen Caritas am Runden Tisch das Urteil.

Durch das Urteil konnte eine „Verrechtlichung des Runden Tisches“ vermieden werden, so Junglas in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem domradio. Der Runde Tisch sei ein freiwilliger Zusammenschluss von Verantwortlichen, „die gemeinsam um eine Lösung ringen, weil rechtliche Wege sich als nicht gangbar erwiesen“ hätten, um den Heimkindern das zugefügte Leid auszugleichen. Nun könne die erfolgreiche Arbeit in offener Gesprächsatmosphäre fortgeführt werden: „Es geht im Runden Tisch nicht um Gegnerschaften“. Diese Entscheidung der Berliner Richter sei positiv zu bewerten, sagte auch Maria Loheide von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dem epd. Denn bei dem Runden Tisch Heimkinder handele sich um „kein Tribunal, bei dem sich Anwälte gegenübersitzen“, unterstrich die Leiterin des Geschäftsbereich Familie, Bildung und Erziehung. Vielmehr solle der Runde Tisch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten zusammentragen, um auf dieser Grundlage Ende 2010 Empfehlungen für den Umgang mit Forderungen der Betroffenen geben zu können. „Wären die Anwälte zugelassen worden, dann hätte sich der Charakter des Runden Tisches entscheidend verändert.“

Wohlgemerkt – ebenso ! – auch Zitate in diesem ‚Berichterstattungstext‘, sind nicht die Worte eines Richters oder einer Richterin, sondern die Worte aus dem Munde unserer „ANSPRUCHSGEGNER“ !

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Monday, June 15, 2009

Zuspruch für den VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER e.V. ! – „Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen, auf unseren Forderungen bestehen und ...“

Adaptiert von der Pressemitteilung zuerst gepostet auf Pressemitteilung Webservice @ http://pressemitteilung.ws/node/159988

Zuspruch für den VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER e.V. !

Verfasst von Lotta C. vom Rothbusch am Montag, 15. Juni 2009, um 10:14 Uhr MESZ

Der Verein ehemaliger Heimkinder erfährt großen Zuspruch in jüngster Zeit. Nicht nur national – seit seiner letzten Mitgiederversammlung Pfingsten 2009 ist die Mitgliederzahl sprunghaft gestiegen. Vorstandsmitglieder des Vereins vermuten die deutliche Positionierung des Vereins und die klare Linie, die dieser mit seinem neuen Vorstand seither eingeschlagen hat.

Auch international ist das Interesse an dem deutschen Verein – dem einzigen, der in der Bundesrepublik organisiert die ehemaligen Heimkinder vertritt – groß. So hat die irische Gruppe der "Survivors" – deren Rechtsanwalt sehr deutlich machte, dass er auf jeden Fall mit Rechtsanwalt Wilmans und dessen Berater Witti kooperieren wolle und effektiv bereits täte – ihnen ihre Solidarität bekundet und sie ermutigt, den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen. Zur Zeit ist der Vorstand des Vereins nach eigenem Bekunden dabei, weitere internationale Beziehungen zu etablieren. Die Bemühungen des Vereins um Zusammenarbeit und die Nachrichten, die dabei aus der Bundesrepublik Deutschland dringen, stoßen auf großes Interesse der kontaktierten Betroffenengruppen weltweit.

Auf absolutes Unverständnis stößt z.B. die Weigerung des Runden Tisches und dessen Vorsitzenden, der evangelischen Pastorin, Grünenpolitikerin und ehemaligen Bundestagsvicepräsidentin Antje Vollmer, die gewählten Delegierten des Vereins, wie zugesagt, am Runden Tisch zu empfangen. Besonders US-Amerikaner äußern sich zudem empört über die Weigerung, die anwaltliche Vertretung der Betroffenen am Runden Tisch zu akzeptieren.

"It is absolutely inexplicable how those people at the »Runden Tisch« shall fulfill their duty of representing the German victims without their legal representatives at their sides, especially considering that they are faced not only by legal professionals but by politicians and representatives of the churches. This causes for them a very similar situation lived in their childhood and youth: a situation of defenselessness and leads them into a manner of good conduct as they were forced to in their respective orphanages or reformatory schools. And this is by all means a real scandal.", so ein Interessenvertreter aus den USA.

Ein weiterer Kritikpunkt, den sowohl der Verein als auch ausländische Betroffenenvertreter äußern, ist die Art und Weise wie die Delegation des Vereins am Runden Tisch von Vertretern des bundesweit aktiven Vereins zu "Betroffenen", die eigentlich niemanden mehr vertreten, reduziert wurden.Auf Nachfrage äußert sich der Vorstand des Vereins durchaus positiv zu seiner Strategie und seinem Vorgehen.

"Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen, auf unseren Forderungen bestehen und selbstverständlich weiterhin mit unseren Rechtsanwälten zusammenarbeiten. Dies ist der einzig gangbare Weg, um für ehemalige Heimkinder eine Rehabilitation und eine finanzielle Kompensation für das erlittene Unrecht, für Folter, Missbrauch und Zwangsarbeit zu erreichen. Und wir werden unser Ziel erreichen, da sind wir ganz sicher!"

Auf der Webside ( alte Webseite )
http://www.veh-ev.org/index.html ( neue Webseite ) http://www.veh-ev.info/index.php?id=43 des Vereins findet man neben ausführlichen weiteren Informationen Kontaktadressen und – besonders wichig – Telefonnummern, um den Verein zu kontaktieren, sich beraten zu lassen oder selbst aktives Mitglied zu werden.

Lotta C. vom Rothbusch

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