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Saturday, May 15, 2010

Helmut Jacob, Sprecher für die „behinderten ehemaligen Heimkinder“ trifft den Nagel genau auf den Kopf. Was meinen Sie Frau Antje Vollmer ?

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»»» Helmut Jacob sagte, am 8. Mai 2010 zu 16:22

[ als Leserkommentar ( Nr. 1 ) zu einer Stellungnahme von Diplompädagoge und Diplompsychologe Dierk Schäfer ( evangelischer Theologe ) zum "„Zwischenbericht“ »Runder Tisch Heimerziehung«", betitelt »Fortbildung zulasten der Heimkinder« ( @
http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/05/08/519/ ) ]

Lieber Herr Schäfer!

Auf zwei Jahre ist der Runde Tisch angesetzt. Zwölf Sitzungen, kann auch weniger sein, müssen durchgehalten werden. Was will man in der Zeit alles bereden, wo doch direkt nach den ersten drei Sitzungen der Fall klar ist: unter staatlichen und kirchlichen Trägerschaften wurden Verbrechen an Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern, behinderten Kindern und schwer erziehbaren Jugendlichen begangen. Die Berichte sind länger im Internet, als der Runde Tisch existiert. Eigentlich bräuchte man nur zu googeln: Gewalt+Heimkinder. Schon tut sich das Tor zur Hölle auf. Eigentlich sind es mehrere Höllen. Aber: man will gar nicht googeln, man will die Zeit totkloppen. Damit das Thema nicht zu anstrengend wird, hat man die Säuglinge, die Kleinkinder und die behinderten Kinder sofort in den Wind geschossen; übrig bleiben die „Erziehungszöglinge“.

Mit diesen unbequemen Randgruppen, deren Schicksale zu viel Wirbel in der Öffentlichkeit auslösen würde ( bei Säuglingen springt der Mutterinstinkt an ), hat man gleich auch die Quertreiber abserviert. Dazu, lieber Herr Schäfer, gehören Sie. Haben Sie doch im Gegensatz zur Täterseite am Runden Tisch ausgesprochen, dass Gewalt geherrscht hat. Dieser Begriff, lieber Herr Schäfer, ist für den Runden Tisch so unvorstellbar wie für den Teufel ein Schluck aus dem Weihwasserbecken. Das gab es nicht und das soll es auch nicht gegeben haben. Zwangsarbeit gab es auch nicht. Wann wollen wir blöden Leute das endlich kapieren? Entschädigung gab es für die NS-Zwangsarbeiter, wenn überhaupt, im untersten vierstelligen Bereich; da können noch so viele andere Dokumente vorgelegt werden. Die reine Wahrheit wird nur am Runden Tisch gesprochen. Und wenn so ein Professor Kappeler behauptet, alles ist schon analysiert, im Grunde alles kalter Kaffee, und wenn Sie als Diplompsychologe Konzepte vorlegen, dann passt das nicht in den Wahrheitsrahmen des Runden Tisches. Basta.
Neue Freude kommt auf uns zu: „Wilhelm Damberg/Traugott Jähnichen u.a. (Hg.): Mutter Kirche - Vater Staat. Geschichte, Praxis und Debatten der konfessionellen Heimerziehung seit 1945“. Das Buch ist eher unwichtig. Das Schicksal der Heimopfer wird erst ab Mitte des Buches vorgestellt. Vorher dürfen wir uns unter anderem folgendes reinpfeifen:
Traugott Jähnichen
Von der „Zucht“ zur „Selbstverwirklichung“? – Transformationen theologischer und religionspädagogischer Konzeptionen evangelischer Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren ………………………………………………….131
Andreas Henkelmann
Die Entdeckung der Welt – Katholische Diskurse zur religiösen Heimerziehung zwischen Kriegsende und Heimrevolten (1945-1969)………………………………………………….147

Auch das werden wir ertragen. Allerdings macht eine Bemerkung in den Westfälischen Nachrichten schon heute hellhörig: „Damberg rechnet mit einer langen Periode der Aufarbeitung und sieht die Kirche trotz der moralischen Fallhöhe und dem großen Imageverlust bei der Aufklärung in einer begrüßenswerten Vorreiterrolle.“ Aus dem so etwas herausbricht, der hat seinen Anspruch auf wissenschaftliche Neutralität schon verspielt.

Helmut Jacob

http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/kultur/nachrichten/1314144_Ein_Buch_zur_rechten_Zeit.html «««

»»» Helmut Jacob sagte, am 11. Mai 2010 zu 15:17

[ als Leserkommentar ( Nr. 2 ) zu einem Stellungnahme von Diplompädagoge und Diplompsychologe Dierk Schäfer ( evangelischer Theologe ) zum "„Zwischenbericht“ »Runder Tisch Heimerziehung«", betitelt »Fortbildung zulasten der Heimkinder« ( @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/05/08/519/ ) ]

Es ist unüblich, einem Kommentar noch Bemerkungen hinterherzuschicken. In diesem Fall muß es sein, denn es geht um das erwähnte Buch [ „Wilhelm Damberg/Traugott Jähnichen u.a. (Hg.): Mutter Kirche – Vater Staat“ ( siehe @ http://www.aschendorff-buchverlag.de/shop/media/products/inhalt_damberg.pdf?XTCsid=1802fa0415aa34f60272f02f821c747b ) ]. Wer glaubt, 29,80 Euro ( das war zu DM-Zeiten mehr als ein halber Hunderter ) für das Endergebnis der Bochumer Wissenschaftler ( gerade überlegte ich, ob der Begriff Wissenschaftler nicht in diesem Zusammenhang in Anführungszeichen gehört ) bezahlt zu haben, der irrt gewaltig. Das Buch besteht aus einer Sammlung von Aufsätzen, die im Oktober 2009 während einer Fachtagung vorgetragen wurden. Alles kommt bekannt vor. Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, als das alte Filtertüten erneut in den Kaffeefilter gehängt und der ausgelaugte Kaffeesatz noch einmal neu aufgebrüht wurde. Dafür ist der Preis eine Frechheit und man fragt sich: Haben Traugott Jähnichen und Wilhelm Damberg inzwischen an dem Forschungsauftrag überhaupt gearbeitet.

Daß sie sich die Arbeit leichtmachen, verraten sie bereits in ihrem Vorwort auf Seite 2: „Ausdrücklich ist dabei auch auf den Umstand hinzuweisen, dass sich das Projekt auf die Kinder- und Erziehungsheime konzentriert. Lehrlings- und Jugendwohnheime sowie Behindertenheime und psychiatrische Einrichtungen, die des Öfteren Berührungspunkte zur Jugendhilfe hatten, werden nicht untersucht, und ebenso war es nicht möglich, gezielt die Geschichte der Säuglingsheime in den engeren Blick zu nehmen.

Ich muß es mal undiplomatisch formulieren: Ich fühle mich reichlich verarscht!

Helmut Jacob «««

Desweiteren siehe auch die 12seitige Essay von Dierk Schäfer ( evangelischer Theologe ) betitelt »Scham und Schande – Die Kirchen und die Heimkinderdebatte« auf die er am 15. Mai 2010 auch in seinem Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/05/15/scham-und-schande-die-kirchen-und-die-heimkinderdebatte/ hinweist, eine Essay, die in gekürzter Form in der Mai 2010 Ausgabe des »Deutsches Pfarrerblatt, Die Zeitschrift Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer« veröffentlicht wurde, aber auch ungekürzt @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/05/essay-pfarrerblatt.pdf wiederzufinden ist.

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Monday, May 10, 2010

Frau Antje Vollmer, Ihrer Behauptung von „EINSTIMMIGER ABSTIMMUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« zuwider: Von „EINSTIMMIG“ kann nicht die Rede sein!

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NUR EINER der ( gegen die Wünsche und gegen die demokratische Abstimmung der Mitgliederversammlung desVerein ehemaliger Heimkinder e.V.“ [ „VEHeV“ ] ! ) von der evangelischen Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, im März 2009 SELBST „ausgewählten“ 'Heimkinder-Vertreter', namentlich Dr. Hans-Siegfried Wiegand ( angeblich, aberwie sich ja jetzt gezeigt hatnicht wirklich, ein „Heimkinder-Vertreter“ ! ), STIMMTE am späten Nachmittag, Freitag 15. Januar 2010 ZUSAMMEN MIT DEN 20ANSPRUCHSGEGNERN“ ( 10 davon Juristen derGegenseite! ) GEGEN DIE VERWENDUNG DER BEGRIFFEZwangsarbeitundMenschenrechtsverletzungenwas die internierten und zur Arbeit gezwungenenehemaligen Heimkinderim Nachkriegsdeutschland ( d.h. in „Westdeutschland“ ) betrifft.


Eleonore Fleth; Sonja Djurovic; Hans-Siegfried Wiegand; Antje Vollmer
( QUELLE:
http://www.derwesten.de/img/779832-546185436/0273_543_0022445559-0052868382.JPG.jpg )

DIE BEIDEN FRAUEN ( ebenso von Antje Vollmer SELBST „Ausgewählte“ ! ) Sonja Djurovic und Eleonore Fleth, die normalerweise mit Dr. Hans-Siegfried Wiegand am »Runder Tisch Heimkinder« sitzen, WAREN NICHT ANWESEND während dieser gesamten 6. Sitzung am Donnerstag 14. und Freitag 15. Januar 2010, UND HABEN DAHER AUCH NICHT „ABGESTIMMT“.

An Stelle von Frau Sonja Djurovic war während dieser 6. Sitzung des »Runder Tisch Heimkinder« am Donnerstag 14. und Freitag 15. Januar 2010 ihr Vertreter Stefan Beuerle anwesend; und an Stelle von Frau Eleonore Fleth war während dieser 6. Sitzung ihr Vertreter Rolf Breitfeld anwesend.

In dem von der Bundestagsvizepräsidentin a.D. Antje Vollmer unterzeichneten zusammenfassenden »Ergebnisprotokoll der 6. Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren am 14./ 15. Januar 2010« ( wiedergegeben @ http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/Ergebnisprotokoll_Sitzung6_RTH_000.pdf - Ein ungekürztes Wort für Wort Sitzungsprotokoll – worin auch angegeben ist wer im Sitzungssaal anwesend war und wer nicht – , wie man es vom Parlament [ „Bundestag“ ] gewohnt ist, existiert wohl nicht !? ) wird ausgesagt:

»»» Im Schwerpunkt der Sitzung wurde der Zwischenbericht des Runden Tisches diskutiert und abgestimmt. Zu den Ergebnissen dieser Abstimmung wird auf den Zwischenbericht ( Veröffentlichung am 22.01.2010 ) verwiesen. Der Zwischenbericht ist abzurufen unter:

http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/Ergebnisprotokoll_Sitzung6_RTH_000.pdf

Nach erfolgter Abstimmung wurde der Zwischenbericht von den Mitgliedern des Runden Tisches einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedet.

[ ... wie auch noch einmal auf der von der Vorsitzenden Antje Vollmer gegebenen „Pressenkonferenz“ am Freitag 22. Januar 2010 mündlich und vor laufender Kamera besonders von IHR hervorgehoben wurde ! ]

Die Sitzung wurde am 15. Januar 2010 gegen 15 Uhr durch die Vorsitzende [ Antje Vollmer ] geschlossen. «««

DAS STIMMT ABER SO NICHT !Und besonders die Aussage »»» Nach erfolgter Abstimmung wurde der Zwischenbericht von den Mitgliedern des Runden Tisches einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedet. ««« stimmt nicht !!!

Die von der Vorsitzenden Antje Vollmer am Freitag 15. Januar 2010 gegen 15:00 Uhr einberufene endgültigeAbstimmungdesZwischenberichts“ ( Den genauen Wortlaut IHRER eigenen diesbetreffenden Ansprache den Mitgliedern gegenüber kennen wir nicht ! ) kam als eine völlige Überraschung gegenüber den am Ende der Sitzung noch anwesenden Teilnehmern – besonders den noch anwesenden „Heimkinder-Vertretern“, bzw. „Stellvertretern“ gegenüber.

Einer von diesen am Freitag 15. Januar 2009 zuvor noch anwesenden „Heimkinder-Vertretern“, bzw. einer der „Stellvertreter“ – „Stellvertreter“ für die abwesende Sonja Djurovic, Stefan Beuerle – hatte nämlich schon um ca 14:30 Uhr den Sitzungssaal verlassen und auch schon einige Zeit zuvor niemanden der anderen Anwesenden darüber in Zweifel gelassen, dass er sich verfrüht zurückziehen müsse um seinen Zug von Berlin nach Hannover und seine Verbindung weiter nach Bremen nicht zu verpassen. Diese endgültigeAbstimmungdesZwischenberichts“ wurde also von der Vorsitzenden Antje Vollmer, ABSICHTLICH, erst einberufen nachdem Stefan Beuerle den Sitzungssaal verlassen hatte.

Rolf Breitfeld ( „Stellvertreter“ für die abwesende Eleonore Fleth ), der ebenso völlig überrascht war über die plötzlich von der Vorsitzenden Antje Vollmer am Ende der Sitzung einberufenen endgültigenAbstimmungdes „Zwischenberichts“ hat seine Stimme enthalten, da er „das“ ja „nicht erarbeitet habe“ und „das nicht mittragen kann“.

Warum Dr. Hans-Siegfried Wiegand als einziger der „Betroffenen“ mit denAnspruchsgegnerngestimmt hat, weiß nur er, denn er hat bisher keine Erklärung DAZU abgegeben. Ob er wußte für was er da „abstimmte“ ist schwer zu sagen.

Eins jedoch ist sicher: dieAbstimmungdesZwischenberichtswar nichteinstimmig“. Sie kommt einemÜber-den-Tisch-ZiehenderEhemaligen Heimkindergleich; und die Aussagen DARÜBER seitens der Vorsitzenden Antje Vollmer sind ein LÜGENGEBILDE, und sie als Vorsitzende muß wissen, dass dies was sie da von sich gibt nicht der Wahrheit entspricht.

Trotzdem hat sie, die Vorsitzende Antje Vollmer, diese Verdrehung der Tatsachen ! / diese Falschaussage ! nicht nur auf der „Pressekonferenz“ – IHRERPressekonferenz“ am Freitag 22. Januar 2010 – wiederholt, aber auch seither in einem eingehenden Medieninterview auf dradio.de im Deutschland Radio Kultur am Donnerstag 15. April 2010 – am Tag derHeimkinder-Demoin Berlin – wiederholt.


Jetzt auch verlinkt mit dem Beitrag von dem Australier Martin Mitchell im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 vom 15.04.2010 betitelt »HEIMKINDERSACHE. Antje Vollmer bleibt nicht bei der Wahrheit. – Antje Vollmer’s Aussage der „Einstimmigkeit“ der „Abstimmung“ ein LÜGENGEBILDE !« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/05/heimkindersache-antje-vollmer-bleibt.html


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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 zu diesen »Frau Antje Vollmer, Ihrer Behauptung von „EINSTIMMIGER ABSTIMMUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« zuwider: Von „EINSTIMMIG“ kann nicht die Rede sein!«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein. .
comments = Kommentare können durch anklicken des Post a Comment-Buttons im Footer dieses Beitrages abgegeben werden ( also, bitte, ein ganz klein wenig runter scrollen; dort ist der Post a Comment-Buttons zu finden ).

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Sunday, January 31, 2010

„Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“, seine Anwälte und Unterstützer nehmen Stellung zum „Zwischenbericht“ des »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« (30.1.2010)

»»» Scharfe Kritik am Runden Tisch Heimerziehung

Ehemalige Heimkinder fühlen sich von Staat und Kirchen verschaukelt.

Berlin. Der Verein der ehemaligen Heimkinder [ d.h. der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.] ( VeH ) hat den Zwischenbericht, den der vom Deutschen Bundestag eingerichtete „Runde Tisch Heimerziehung“ am 22. Januar [ 2010 ] vorlegte, mit scharfen Worten kritisiert. Die Vorsitzende des Vereins, Monika Tschapek-Güntner, sagte, sie fühle sich durch die gezielte Hinhaltetaktik von Staat und Kirchen verschaukelt. Über das Entschädigungsmodell müsse endlich öffentlich debattiert werden.

Außerdem forderte Tschapek-Güntner, dass auch Vertreter der Industrie, die über Jahrzehnte von der erzwungenen Arbeit der Heimkinder profitiert hat, am Runden Tisch mitwirken und sich später am Entschädigungsfonds beteiligen sollten.

Unterstützer der Heimkinder wie der Hamburger Rechtsanwalt Gerrit Wilmans und der Trierer Philosoph Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung sprachen im Hinblick auf den Zwischenbericht sogar von „zynischen Propagandalügen“ sowie einer „schädlichen Kumpanei von Staat und Kirche“. Sie kritisierten vor allem, dass der Runde Tisch es peinlich vermieden hatte, die Begriffe „Zwangsarbeit“ und „Menschenrechtsverletzung“ zu verwenden, obgleich dies die einzig adäquaten Worte seien, mit denen man das Unrecht fassen könne, das den ehemaligen Heimkindern widerfahren ist.

Als besonders problematisch stufte Tschapek-Güntner jene Passage im Zwischenbericht ein, in der es heißt, die Entschädigung für Heimkinder müsse „in einem angemessenen Verhältnis zu den Leistungen, die andere Opfergruppen in der deutschen Geschichte erhalten haben, stehen.“ Die VeH Vorsitzende sagte dazu: „Wenn in der Vergangenheit Opfergruppen nicht angemessen entschädigt wurden, so darf dies doch nicht als Legitimation dafür gelten, dass nun auch die Heimkinder nicht angemessen entschädigt werden sollen! Durch die Berufung auf einen alten Skandal verhindert man keinen neuen! Glücklicherweise gibt es für die Entschädigung von Heimkindern internationale Vergleichsmöglichkeiten, nämlich die Zahlungen, die in Irland und Kanada geleistet wurden. Wenn Deutschland, wie von den Kirchen- und Staatsvertretern offensichtlich angestrebt, weit unter den dortigen Richtlinien bleiben sollte, so wäre dies eine internationale Blamage für unser Land!“

Weiterhin hob Tschapek-Güntner hervor, dass die ehemaligen Heimkinder keineswegs vorrangig den Staat für die Einrichtung des Entschädigungsfonds zur Kasse bitten wollen. „Zwar hat die öffentliche Hand bei der Heimaufsicht kläglich versagt, aber hauptverantwortlich sind und bleiben für uns die Erstverschulder des Leids, nämlich die überwiegend kirchlichen Heimträger sowie die Industrie, die von der unbezahlten Heimkinderarbeit profitierte. Zu diesen industriellen Profiteuren zählen bekanntlich einige der größten deutschen Firmen! Dennoch sitzt bislang kein einziger Vertreter der Industrie am Runden Tisch! Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch unsere Forderung nach einer angemessenen Entschädigung nicht ernst nimmt!“


Menschenrechtsverletzungen

Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der die Interessen der Heimkinder vertritt, kritisierte am Zwischenbericht, dass er das systematische Unrecht, das den Heimkindern widerfuhr, nicht als „Menschenrechtsverletzung“ werte: „Der Grund für diese Sprachregelung ist offensichtlich: Würde man von Menschenrechtsverletzungen sprechen, so könnte die Verjährung der Verbrechen ausgesetzt werden, was zur Folge hätte, dass die Heimkinder eine juristische Grundlage für materielle Entschädigungen besäßen.“ Wilmans verwies in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des BGH ( BGH - 5 StR 451/99 ), das die Vergabe von Dopingmitteln an uneingeweihte, minderjährige Sportler als Menschenrechtsverletzung wertete.

Dabei entschied das Gericht, dass die Verjährung dieser Straftat aufgrund „eines quasi gesetzlichen Verfolgungshindernisses“ geruht habe. „Das Ruhen der Verjährung der Unrechtstaten wurde in dem angeführten Fall damit begründet, dass sie systemimmanent durch das Regime der SED nicht verfolgt wurden“, sagte Wilmans. „Müssen wir diese Logik nicht auch auf den Fall der Heimkinder anwenden? Auch hier müsste doch die Verjährung der Unrechtstaten in den Heimen ruhen, da diese durch die erwiesene Kumpanei des Staates mit den kirchlichen Heimträgern ebenfalls aus systemimmanenten Gründen nicht verfolgt wurden! Sollte sich die schädliche Kumpanei von Staat und Kirche nun am Runden Tisch fortsetzen, wie es gegenwärtig der Fall zu sein scheint, so wirft dies kein gutes Licht auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft!“

"Zynische Propagandalüge"

Noch deutlichere Worte fand der Philosoph und Erziehungswissenschaftler Michael Schmidt-Salomon, der als Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung die Anliegen der ehemaligen Heimkinder unterstützt: „Es ist erwiesen, dass Heimkinder unter Androhung drastischer Strafen dazu gezwungen wurden, Arbeiten in der Industrie, im Dienstleistungsgewerbe oder in der Landwirtschaft zu verrichten. Dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch für diesen klaren Sachverhalt den Begriff ‚Zwangsarbeit‘ ablehnt, weil dieser Begriff angeblich für die „NS-Zwangsarbeiter“ reserviert sei, kann man nur als zynische Propagandalüge bezeichnen! Sollen wir denn wirklich glauben, dass Frau Vollmer und all die anderen hochrangigen Vertreter der Kirchen und des Staates die deutsche Verfassung nicht kennen?! In Artikel 12 Absatz 3 unseres Grundgesetzes heißt es wörtlich: ‚Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.‘ Wäre der Begriff ‚Zwangsarbeit‘ tatsächlich für die Verbrechen des NS-Regimes reserviert, müsste Artikel 12 Absatz 3 sofort aus dem deutschen Grundgesetz gestrichen werden! In Wahrheit bezeichnet der Begriff ‚Zwangsarbeit‘ einen eindeutig definierten, juristischen Sachverhalt, der keineswegs mit den NS-Verbrechen identisch ist. Es ist deshalb einigermaßen zynisch, wenn der Runde Tisch die nazistischen Gräueltaten heranzieht, um mit Hilfe dieses rhetorischen Kniffs den realen Sachverhalt der erzwungenen Kinderarbeit in den Heimen zu vernebeln! Man spürt die Absicht und ist verstimmt!“

Außerdem kritisierte Schmidt-Salomon, dass der Zwischenbericht die Ursachen für die Menschenrechtsverletzungen in den deutschen Heimen unzulässig ausblende: „Es ist erfreulich, dass der Zwischenbericht die zentralen Fakten anerkennt und von einem ‚System Heimerziehung‘ spricht – statt von einigen ‚bedauerlichen Einzelfällen‘. Unzulässig ist jedoch der im Zwischenbericht unternommene Versuch, das „System Heimerziehung“ über den Vergleich mit der damals praktizierten Familienerziehung tendenziell zu entschuldigen. Denn für die autoritäre Erziehung sowohl in den Heimen als auch in den Familien waren letztlich dieselben gesellschaftlichen Kräfte maßgeblich verantwortlich: nämlich die christlichen Kirchen, die die damals längst schon entwickelten Ansätze zu einer weniger autoritären, undogmatischeren Pädagogik als ‚unvereinbar mit dem christlichen Menschenbild‘ abwiesen! Es waren nun einmal christliche Überzeugungen, die uneheliche Kinder in den Augen der Gesellschaft zu ‚Bastarden‘ werden ließen! Und es waren ebenso christliche Vorstellungen, die Erzieher glauben ließen, dass wer sein Kind liebe, es auch züchtigen müsse! Die eigentliche Tragik der Heimkinder besteht insofern darin, dass sie die besonderen ‚Segnungen‘ dieser Pädagogik aus erster Hand erfahren mussten, während andere Kinder ihr nur vermittelt durch möglicherweise etwas weniger glaubensfeste Eltern ausgeliefert waren!“

Die Kirchen müssen zahlen!

„Von daher“, so Schmidt-Salomon in seiner abschließenden Bilanz, „hätten die Kirchen heute allen Anlass, sich bei einem Großteil der Kinder zu entschuldigen, die in den 40er, 50er und 60er Jahren aufgewachsen sind! Im Falle der Heimkinder, für die sie direkt verantwortlich waren, reicht eine solche, rein verbale Entschuldigung jedoch keineswegs aus! Die Kirchen können sich nicht aus der Affäre ziehen nach dem Motto: ‚Liebe Heimkinder, wir haben zwar gut an euch verdient und euch systematisch gequält, aber außer unserem tiefsten, aufrichtigen Bedauern dürft ihr keinen müden Cent von uns erwarten!‘ Wer einen so hohen moralischen Anspruch vor sich herträgt wie die christlichen Kirchen, der darf nicht kneifen, wenn es darum geht, diesen Ansprüchen in der Realität halbwegs gerecht zu werden! Die Kirchen haben, wie wir aus sicherer Quelle wissen, sehr wohl das finanzielle Vermögen, um die ehemaligen Heimkinder für das an ihnen verübte Unrecht angemessen zu entschädigen! Falls die Kirchen für die Folgen ihrer Verbrechen nicht freiwillig zahlen wollen, so müssten sie dazu gezwungen werden! Menschenrechtsverletzungen sind nun einmal keine Kavaliersdelikte!“

Demo am 15. April

Um den bislang am Runden Tisch nur wenig beachteten Forderungen der Heimkinder Nachdruck zu verleihen, planen ehemalige Heimkinder am 15. April 2010 eine groß angelegte Demo in Berlin. „So schnell lassen wir uns ganz gewiss nicht unterkriegen!“, sagte Monika Tschapek-Güntner. „Die Damen und Herren am Runden Tisch sollen wissen, dass wir ihre Vorschläge nicht kritiklos schlucken werden! Sie haben es zwar erfolgreich verhindert, dass wir mit juristischem Beistand am Runden Tisch mitwirken dürfen, doch das heißt nicht, dass wir als NGO nicht auch auf anderem Wege gesellschaftlichen Druck aufbauen können!“ «««

QUELLE: Ein PDF-Dokument ( @
http://veh-ev.info/archivpdf/kritikzwischenbericht.pdf ( 6 Seiten ) ) erreichbar und auffindbar über die Vereinswebseite http://veh-ev.info/ ( Ich wurde seither auch darüber informiert per privater Email seitens Peter Henselder, TV-Journalist und Filmmacher, TOP TV ● BERLIN, am 31.01.2010, um ca 12:00 Uhr MEZ ).

[ NACHTRAG ( 04.02.2010 )
: Diese Stellungnahme des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( vom 30.01.2010 ), oder eine Variante davon, ist seither auch vom Humanister Pressedienst, 1 Feb 2010 - 10:37 Nr. 8711, auf der Webseite des hpd @ http://hpd.de/node/8711 veröffentlicht worden ! ]

Diese Stellungnahme des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( vom 30.01.2010 ) ist seither auch auf der Webseite des Senders TOP TV ● BERLIN zu finden @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/581/2/, wo auch dort oben rechts auf dem Bildschirm eine Menü-Box mit laufendem Text weitere dazugehörige Themen anzeigt, bzw. selektierbar indexiert sind, und in Zukunft auch weiterhin indexiert werden, wenn immer etwas neues hinzukommt.

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Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

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Monday, January 25, 2010

Hoch interessante Stellungnahme zum „Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN und Antje Vollmer’s Pressekonferenz DAZU.

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„Ehemaliges Heimkind“ ( u.a. auch in einem katholischen „Heim“ ), TV-Journalist und Filmmacher, Readaktion von TOP MEDIEN ● BERLIN, Peter Henselder, nimmt Stellung zum „Zwischenbericht“ »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« und Antje Vollmer’s öffentlichen Äußerungen DAZU vom 22. Januar 2010 – auf Ihrer Pressekonferenz in Berlin.

Diese Stellungnahme von Peter Henselder wurde zuerst von ihm @ http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507 ( 25.01.2010 - 21:27 MEZ ) veröffentlicht und danach auch sofort von ihm im Internetauftritt von TOP MEDIEN ● BERLIN @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/574/2/ ( 25.01.2010 MEZ ) online gestellt; und sie ist auch zur UNBESCHRÄNKTEN WEITERVERÖFFENTLICHUNG im Internet, und auch anderweitig, von Peter Henselder freigegeben.

»»» Kommentar von Peter Henselder
Geschrieben von Administrator [ TOP MEDIEN ● BERLIN ]
Montag, 25. Januar 2010

Der Runde Tisch zur Heimerziehung in den 50ziger und 60ziger Jahren hat einen Zwischenbericht vorgelegt. Er umfaßt gut 50 Seiten und enthält einige Eingeständnisse, die vor kurzem den Verantwortlichen wohl kaum über die Lippen gekommen wären. Zu den entscheidenden Frage ist die Antwort des Runden Tisches jedoch ungenügend geblieben. Da ist zum einen die Anerkennung der Zwangsarbeit. Obgleich das Grundgesetz den Begriff der Zwangsarbeit kennt, will der Runde Tisch ihn in einem engen nationalsozialistischen Sinn als "Vernichtung durch Arbeit" verstanden wissen, als ob etwa ein Richter nach Art. 12 (3) GG bei der Anordnung von "Zwangsarbeit" die "Vernichtung durch Arbeit" im Blick hätte. Wie man zu einer solchen merkwürdigen Begriffsbestimmung kommen kann, obgleich zur Zeit des Dritten Reiches Zwangsarbeiter selbst in kirchlichen Einrichtungen tätig waren und die Kirchenvertreter dies doch eigentlich wissen müßten, ist unbegreiflich. Hier ist zu hoffen, daß diese Geschichtsklitterung keinen Bestand haben wird. Ähnlich sieht es bei der Anerkennung als Menschenrechtsverletzung aus. Daß die systematische Mißhandlung der Kinder in den Heimen erst eine Anerkennung finden könnten nach Einrichtung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist eine ebenso absurde Auffassung, denn die Heimkinder standen wie jeder andere Deutsche unter dem Schutz des Grundgesetzes und durften Achtung ihrer Würde (Art. 1 GG) verlangen. Diese Würde ist noch viel umfassender gedacht, als ihre Auslegung in einzelnen Menschenrechtsnormen.

Doch wird man noch einen Schritt weitergehen. Es ist zugestanden, daß bei unehelicher Geburt das Jugendamt tätig wurde und das Kind in ein Heim einwies. Nun ist aber die Forderung nach Schaffung gleicher Bedingungen für die leibliche und seelische Entwicklung der unehelichen Kinder mit den ehelichen, ja nicht erst eine Forderung des Grundgesetzes von 1949 (Art. 6 (5)), sondern bereits der Weimarer Reichsverfassung von 1919 (Art. 121 (1)). Hätte man diese Forderungen ernst genommen, dann wäre das Ausmaß dessen, womit sich der Runde Tisch heute beschäftigen muß, wesentlich eingeschränkter. Die "Unehelichkeit" ist ja häufig der Anlaß gewesen, die Heimkinder in ihrer Existenz abzuwerten. Und hier setzt nicht nur eine historische, sondern auch eine geistige Verantwortlichkeit ein. Bisher hat der Runde Tisch nach den geistigen Voraussetzungen für das, was geschehen ist, nicht gefragt. Und gerade in diesem Punkt kommt die Verantwortlichkeit der Kirchen in den Blick. Es ist ja sicher kein Zufall, daß wir von den Mißbrauchsfällen im wesentlichen nur aus Ländern hören, die sich zum christlichen Kulturkreis rechnen. Hier muß eine Wurzel dessen gesucht werden, worüber heute alle Welt redet.

Vermißt wird auch eine Darstellung der Ausbildung der damals verantwortlichen Erzieher und Erzieherinnen. Kontrastiert man das, was in den 50ziger und 60ziger Jahren in den Heimen geschehen ist, mit dem, was bereits in den 20ziger und 30ziger Jahren an psychologischen Erkenntnissen vorlag, dann fragt sich auch hier, weshalb diese Ergebnisse nicht in die Erziehung der Heimkinder eingeflossen sind.

Sollte der Grund darin liegen, daß man glaubte, die Psychologie als mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar und daher als eine zu vernachlässigende Größe betrachten zu dürfen, dann stellt sich auch hier für die Zukunft die Frage, ob der Staat überhaupt einer weltanschaulichen Gruppe Kinder anvertrauen darf. Es wird abzuwarten sein, welche Konsequenzen der Runde Tisch in diesem Punkt zieht. Zu wünschen ist, daß er dabei durchaus eine weite historische Perspektive nimmt und die Entwicklung der Heime seit dem 17. Jahrhundert in den Blick nimmt und etwa anhand des Waisenhausstreites die Unfähigkeit religiöser Gruppen, aus der Geschichte zu lernen, nicht verkennen wird. «««

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