KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND DEUTSCHE BUNDESREGIERUNG NAMEN DER FIRMEN UND PROFITEURE

Friday, September 09, 2011

Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.

.
8. September 2011


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser anderen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen:


Es ist der Tag, an dem die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unübersehbar entscheiden kann und wird, ob das von der Politik propagierte Mitgefühl für unsere Leiden wahrhaftig ist oder ob es – mitsamt des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und des „Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch“ – lediglich ein Mittel war, uns in relativer Sicherheit zu wiegen und in Wahrheit sämtliche gerechten Ansprüche auf Aufklärung der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, Entschädigung und Entschuldigung hinauszuzögern und letztendlich im Papierkorb der Geschichte verschwinden zu lassen.

Wir bitten Sie eindringlich, Frau Bundeskanzlerin, Ihren Einfluss als führende Frau in unserem Land geltend zu machen und den Papst zu einer Öffnung sämtlicher Archive und Kirchenbücher der Orden und Bistümer und des Vatikans zu bewegen.

In diesen Akten liegen die Beweise für unser Leiden. Liegen praktisch unsere Leben! Wir brauchen, um in Frieden mit uns selbst leben zu können, eine möglichst lückenlose Aufklärung aller an uns begangenen Verbrechen, seien sie psychischer, physischer oder sexueller Art!


Wir bitten Sie ebenso dringend, den Papst zu überzeugen, dass seine Kirche die zahllosen Opfer – die meisten von ihnen sind heute alte Menschen, die in tiefer Armut leben – angemessen entschädigen muss, selbst wenn dies auf Kosten des unermesslichen Reichtums dieser Kirche geht. Und dass diese seine Kirche mit gutem Beispiel vorangehen muss und Bund, Länder und auch die evangelische Kirche auffordern muss, dass eine für die Überlebenden dieser innerkirchlichen Verbrechen vorgesehene Entschädigung auf keinen Fall eine neue Demütigung bedeutet, sondern wenigstens einigermaßen dem Verlust der Lebensqualität und des Lebenseinkommens Rechnung trägt.

Übermitteln Sie ihm, dass Sie sich mit uns solidarisch erklären und es nicht hinnehmbar finden, dass die Kirche weiterhin Kinderschänder schützt, ihre Taten vertuscht und es zulässt, dass es mit Hinweis auf „Verjährung“ nicht zu einem Strafprozess bzw. einer Schadensersatzklage kommt.

Da wir keine Gelegenheit haben werden, den Papst persönlich zu sprechen, sagen Sie ihm bitte von uns: Unsere Qualen verjähren niemals! Geben Sie uns mit Ihrer Haltung den Glauben zurück: Den Glauben daran, dass dieses Land auch unseres ist.

Mit freundlichem Gruß

Für den Vorstand

Dirk Friedrich, 2. Vorsitzender
Heidi Dettinger, Schriftführerin



Am 08.09.2011 vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) an Frau Merkel persönlich sowie an ca. 200 Pressestellen und Internet Presseportale geschickt.

Und „NetzwerkB“, „Eckiger Tisch“, „Opfergruppe Vollmarstein“, „Ettaler Missbrauchsopfer“, „Freiburg ohne Papst“ und „Mumm e.V.“, unter anderen, wurde gleichzeitig ebenso davon in Kenntnis gesetzt.


QUELLE ( u.a. auch ): http://veh-ev.info/ ( bitte dort ein klein wenig runter scrollen )


TAGS / LABELS unlimited: Germany, Federal Republik of Germany, Bundesrepublik Deutschland, Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verein ehemaliger Heimkinder e.V., Treffen mit Papst Benedikt XVI., Papst Benedikt XVI., Papst, Benedikt XVI., Bundeskanzlerin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Heimopfer, Ehemalige Heimkinder, ehemaliger Heimkinder, ehemaligen Heimkinder, katholischer Internate, Internate, katholischen Priestern und Nonnen, katholischen, Priestern, Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern, Mitgefühl, Mitgefühl für unsere Leiden, Leiden, Runder Tisch Heimerziehung, Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, Heimerziehung, Geschichte, Entschuldigung, Archive, Orden und Bistümer, Orden, Bistümer, Vatikan, lückenlose Aufklärung, lückenlose Aufklärung aller an uns begangenen Verbrechen, Verbrechen, psychischer, physischer oder sexueller Art, Opfer, Armut, in tiefer Armut leben, angemessen entschädigen, Bund, Länder, evangelische Kirche, Überlebenden, Überlebenden dieser innerkirchlichen Verbrechen, Entschädigung, Demütigung, neue Demütigung, Verlust der Lebensqualität, Kinderschänder, Kinderschänder schützt, Qualen, Unsere Qualen verjähren niemals, Dirk Friedrich, Heidi Dettinger, VEH e.V., Merkel, Frau Merkel, NetzwerkB, Eckiger Tisch, Opfergruppe Vollmarstein, Ettaler Missbrauchsopfer, Missbrauchsopfer, Heimkinderopfer, Menschenrechtverletzungen

Labels: , , , , , , , , , ,

Sunday, February 21, 2010

Institutioneller Missbrauch – Kindesmissbrauch – nicht nur in Deutschland aber auch in massivem Ausmaß in den damaligen Kinderheimen in Irland.

.
Der Humanistische Pressedienst in Deutschland, das Informationsportal der Gioradano Bruno Stiftung, die säkulare Stiftung, die den „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), die einzig organisierte und registrierte große „Heimkinderopfer-Gemeinschaft“ in der Bundesrepublik Deutschland, moralisch unterstützt, berichtet in seiner online-Ausgabe Nr. 8853 vom 17. Februar 2010 @ http://hpd.de/node/8853

[ erreichbar auch über das merseitige online hpd-Inhaltsverzeichnis von EXTERNE PRESSE @ http://hpd.de/taxonomy/term/13 ]

Schutzbefohlenen in Heimen in Irland dem Kindesmissbrauch ausgesetzt - Treffen des Vatikan zum Missbrauch ist eine Farce.

belfasttelegraph.co.uk

"Treffen des Vatikan zum Missbrauch ist eine Farce"
Opfer klerikalen Missbrauchs bezichtigten gestern Abend den Papst, er „wasche seine Hände“ sauber von den Skandalen, die die katholische Kirche in Irland erschütterten. Missbrauchsopfer verurteilten den Papst Benedikt XVI, da er nicht anerkannte, dass hohe Geistliche jahrzehntelangen üblen Missbrauch verschleierten.
Sie sagten, das beispiellose zweitägige Treffen mit 24 irischen Bischöfen im römischen Vatikan sei „eine Farce“, die nichts erreicht habe. Die 24 Kirchenmänner waren wegen der früheren falschen Handhabung der Kindesmissbrauchsskandale nach Rom gerufen worden, welche im vergangenen Jahr die katholische Kirche in Irland erschütterte.
Der Ryan-Bericht [ 1. ] hatte zu Tage gefördert, dass die katholische Kirche und die irische Regierung beinahe vier Jahrzehnte lang den sexuellen Missbrauch und Prügel durch Priester und Nonne an Tausenden von Kindern in staatlicher Obhut n verschleiert hatten. Und der Murphy-Bericht [ 2. ] enthüllte einen Katalog der Verschleierungen durch die katholische Amtskirche in Dublin, um die Kirche zu schützen.
Aber in einer Erklärung des Vatikans fehlte insbesondere die Anerkennung der Verschleierungen oder eine formelle Entschuldigung für den Missbrauch – was gestern Abend in einer umfassenden Verurteilung durch die Opfer resultierte. Der Papst entließ auch nicht den Bischof von Galway, Martin Drennan, der unter Beschuss steht – er nahm nicht einmal formell die Rücktritte anderer Bischöfe an, die im Murphy-Bericht wegen ihrer falschen Handhabung der Fälle sexuellen Missbrauchs kritisiert worden waren. Der Pontifex ignorierte ebenfalls die Weigerung des päpstlichen Nuntius, mit der Untersuchung der Misshandlungen in Dublin durch die Murphy-Kommission zu kooperieren.
In einer Erklärung sagte der Vatikan, der Papst habe den Bischöfen erzählt, der sexuelle Missbrauch von Kindern und jungen Menschen sei nicht nur ein abscheuliches Verbrechen, sondern auch eine „ernste Sünde, die Gott beleidigt und die Würde der Menschen, die in seinem Angesicht geschaffen wurden, verletzt.“ (...) Der Vatikan sagte, der Papst habe den Bischöfen außerdem erzählt, die Schwächung des Glaubens sei ein wichtiger Faktor, der zum Phänomen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger beitrage.
Maeve Lewis von der Selbsthilfegruppe One in Four [ 3. ] konterte, indem sie sagte, die Antwort des Papstes sei unangemessen. „Es ist ungeheuer beleidigend für die Überlebenden, wenn man behauptet, sie seien wegen einer Schwächung des Glaubens misshandelt worden. Stattdessen wurden Priester, die sexuelle Übergriffe begangen hatten, von einer Pfarrei in die nächste Pfarrei versetzt und die Obrigkeit schaute weg, während weitere Kinder sexuell missbraucht wurden“, sagte sie. Der Aktivist Andrew Madden, der vom Dubliner Priester Ivan Payne missbraucht wurde, sagte, das Treffen zeige, dass „Selbsterhalt“ die Priorität der Kirche darstelle. (...)
„Das verkörpert nicht gerade Veränderung“, sagte Madden gestern Abend. „Ich kann daraus nur schließen, dass die katholische Kirche eine blamierte, verrufene Organisation ist, die vollkommen unfähig zu sein scheint, in irgendeiner intelligenten, bedeutungsvollen Weise auf die Ergebnisse in den Berichten von Ferns, Ryan und Murphy zu reagieren.“ (...)

» Weiterlesen im Originalartikel...
[ 4. ]


[ 1. ] Ryan Bericht [ in Englisch ] @ http://www.guardian.co.uk/world/2009/may/20/irish-catholic-schools-child-abuse-claims

[ 2. ] Murphy Bericht [ in Englisch ] @ http://www.rte.ie/news/2009/1126/abuse.html

[ 3. ] One in Four [ in Englisch ] @ http://www.oneinfour.org/about/

[ 4. ] Weiterlesen im Originaltext [ in Englisch ] @ http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/local-national/vaticans-child-abuse-summit-is-a-charade-say-victims-14685371.html
___________________________________________________________________

Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

Labels: , , , , , , , , , , ,