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Saturday, May 29, 2010

Vergleiche was ev. Antje Vollmer am 20.1.2010 re HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT sagt mit dem was die Evangelische Kirche am 23.4.2002 re NS-ZWANGSARBEIT sagt



Ehemalige Bundestagsvizepräsidentin evangelische Theologin Antje Vollmer, GRÜNE, im „Zwischenbericht »Runder Tisch Heimerziehung«“ ( Seite 21 ) am 20. Januar 2010 war der Meinung ( und bestätigte dies auch noch einmal ganz besonders mündlich in ihrer speziell dafür angesetzen Pressekonferenz gleichen Datums vor laufender Kamera ! ):
Bei einigen der Arbeiten in Heimen wurden mögliche gesundheitliche Schädigungen vernachlässigt. Ziel war aber keinesfalls ein der Zwangsarbeit der NS-Zeit entsprechendes Konzept der gezielten Existenzvernichtung durch härteste körperliche Arbeit. Auch aus diesem Grunde kann der in Deutschland historisch besetzte Begriff der „Zwangsarbeit“ nicht verwendet werden – auch wenn Kinder und Jugendliche zur Arbeit gezwungen wurden und auch wenn sie dies als „Zwangsarbeit“ empfunden haben.
( Der komplette „Zwischenbericht“ ist hier zu finden @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/RTH_Zwischenbericht.pdf )

DAZU Prof. Dr. Manfred Kappeler: »Zwischen den Zeilen gelesen - Kritik des „Zwischenberichts“ des Runden Tisches Heimerziehung« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Kappeler_zu_ZB_RTH.pdf ( fertiggestellt Ende Februar / Anfang März 2010 ).

Undatierter BERICHT und Eingeständnis und Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer Webseite ( Rheinische Kirche ) betreffend „NS-Zwangsarbeit“

EKD @ http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2002_04_23_4_ekir_zwangsarbeiter.html

»»» Rheinische Kirche beschäftigte 1200 Zwangsarbeiter

Düsseldorf (epd). Die rheinische evangelische Kirche hat während des Zweiten Weltkriegs etwa 1200 Zwangsarbeiter beschäftigt. Im Einzelnen seien bislang 478 Fälle nachgewiesen, sagte der Historiker Uwe Kaminsky am Dienstag [ 23.04.2002 ] in Düsseldorf bei der Vorstellung seines Buches «Dienen unter Zwang» [ betreffend „Beschäftigung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in rheinischer Kirche und Diakonie]. Es ist die erste größere Studie zu Zwangsarbeit im Bereich der christlichen Kirchen während des NS-Zeit. Etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen waren den Angaben zufolge «Ostarbeiter» aus der Sowjetunion, überwiegend junge Frauen. Beschäftigt wurden sie vor allem in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Krankenhäusern und Heimen der Diakonie als Putzhilfen und in Wäschereien, vereinzelt auch als Haushaltshilfen in kinderreichen Pfarrfamilien. Die Kirche sei an einem Zwangs- und Unrechtssystem beteiligt gewesen und bekenne diese Schuld, sagte der rheinische Präses und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock. «Auch das System von Kirche und Diakonie war im Zweiten Weltkrieg daran beteiligt, dass Menschen die Würde genommen wurde.» Die dunklen Seiten der Vergangenheit müssten aufgedeckt werden, «um den Opfern auch auf diese Weise Gerechtigkeit widerfahren zu lassen». Kock räumte ein, die Kirche sei «spät mit der inhaltlichen Aufarbeitung, hoffentlich nicht zu spät». Der Direktor der rheinischen Diakonie, Reinhard Witschke, äußerte sich «beschämt» darüber, dass «Kirche und Innere Mission in das staatliche System der Knechtung ausländischer Arbeitskräfte eingebunden waren». Die Scham werde dadurch nicht geringer, dass die Zahl vergleichsweise klein und die Zwangsarbeiter «relativ human untergebracht waren», sagte Witschke dem epd [ Evangelischer Pressedienst ]. ««« ( dito: ( 09.10.2002 ) mehr extensiver Bericht @ http://www.ekir.de/ekir/ekir-kirchengeschichte-rheinland_13197.php )

Siehe auch, ebenso aus dem Jahre 2002 ( Ende 2002 ), einen BERICHT der EKD [ Evangelische Kirche in Deutschland ] über 'heutige' „MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN“ durch „Zwangsarbeit“, „Knechtschaft“ und „Sklaverei“ – u.a. auch in Deutschland [ und auch in „Schwellenländern“ mit denen Deutschland, sogar mit hohen Summen aus deutschen Steuergeldern, mit deutschen „Problemkindern“, 'Geschäfte betreibt' und auch wieder kirchliche 'Geschäftsunternehmen aufrechterhält' ( letzteres, und auch das was diesbetreffend zwischen 1945 und 1985 in Westdeutschland für MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN geschahen, steht aber nirgens in diesem BERICHT ) ! ] – @ http://www.ekd.de/menschenrechte/aktuell/menschenrechte_10_2002_4.html und @
http://www.ekd.de/download/tag_menschenrechte_2002.pdf

Siehe auch @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Runder_Tisch_Heimkinder__Vollm/runder_tisch_heimkinder__vollm.html
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Tuesday, February 09, 2010

GERMANY ( 08.02.2010 ): „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ ) - Opferverband fordert Konsequenzen ( Vorsitzende: Monika Tschapek-Güntner )

Ich habe gestern ( 08.02.2010 ) von TV-Journalist und Filmemacher Peter Henselder von TOP TV ● BERLIN folgenden Text erhalten, den er selbst auch schon ( am 08.02.2010 ) hier veröffentlicht hat @ http://www.top-medien-berlin.de/content/view/601/2/


»»» Pressemeldung VEH

Opferverband fordert Konsequenzen

Geschrieben von Monika Tschapek-Güntner
Montag, 8. Februar 2010

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ( VEH ) befasst sich seit Jahren mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs von Heimkindern und Kindern in kirchlichen Schulen. Die Vorwürfe, dass die Kirche ein falsches Spiel betreibe, führte letzten Endes dazu, dass der VEH vom »Runden Tisch Heimerziehung« ( RTH ) in Berlin ausgeschlossen wurde. Nun bestätigen die aktuellen Vorgänge fast alle Vorwürfe des VEH. Nahezu systemrelevant stellt sich das Versagen der kirchlichen Erziehungsinstitutionen dar und noch mehr der Vorwurf, dass die Kirche falsch spiele.

Erst nach Verjährung und trotz Kenntnis des Vatikan – laut Presse – wird die Kirche aktiv. Die Vorsitzende Tschapek-Güntner vom VEH: „Wir kennen das aus vielen Akten, erst wenn es öffentlich wird, wird vordergründig agiert. Zuvor wird vertuscht und mit Urlauben und Sachgeschenken Schweigen erkauft.“ Auch der Zwischenbericht Heimerziehung reflektiert das Vorgehen der Kirche. Frau Vollmer spricht von einem notwendigen Klima des Vertrauens, nicht von Fakten und Tatsachen. Wo ist das Vertrauen nun ? Bereits 2006 wussten wir durch ein zugespieltes Strategiepapier der Bischofskonferenz die Taktik der Kirche ( zu finden [ auf der Webseite des VEH ] http://veh-ev.info/ [ genau hier @ http://veh-ev.info/download/Prof%20Kappler.pdf *** ] ). Keine Offenheit, sondern Abwehr tatsächlicher Fakten ist Kirchentstrategie. Auch das Gespräch im September 2009 bei Erzbischof Zollitsch ist nun ad Absurdum geführt. Die aktuellen Ereignisse zerpulvern jegliche Vertrauensbildung.

Wir, der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ( VEH ), fordern:

1. Der Komplex Canisius Kolleg muss Gegenstand am »Runden Tisch Heimerziehung« ( RTH ) werden. An dem aktuellen Beispiel kann man so die Pflicht der Kirchen gegenüber Opfern diskutieren, auch bezüglich der Entschädigung – das Thema des RTH in 2010 ist ja materielle Entschädigung.

2. Die Kirche muss für die Vorgänge in Berlin geradestehen, nicht die Schule, der man für die Entschädigung Bildungsmittel entziehen könnte.

3. Sämtliche kirchlichen Privatschulen müssen auf den Prüfstand der Genehmigungsbehörden. Die Unterdrückung der Sexualität durch selbst auferlegte, indroktinierte Vorschriften führt offensichtlich zu systematischen Verfehlungen durch die Unterdrückten an Kindern. Die Zuverlässigkeit dieser Einrichtungen muss unter neues Regime, angepasst an die Realität einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist gefordert, jetzt Flagge zu zeigen und alle – aber wirklich auch alle – kirchlichen Privatschulen einer gründlichen Prüfung zu unterziehen !

Vor Gott sind alle gleich – das bedeutet, dass Vorgänge in Los Angeles nicht anders behandelt werden dürfen wie hier ! ( In Los Angeles hat die katholische Kirche bislang ca. 750 Millionen Dollar an 553 Opfer gezahlt und musste zum Abdecken dieser Summe einige Immobilien veräußern ).

4. Die jüngsten Opfer sollen ihrer Verantwortung für alle Opfer gerecht werden, so schwer das auch sein mag. Wir brauchen Sie ! Stellen Sie sich an unsere Seite !

Der VEH bleibt engagiert für seine Mitglieder die sexuell in kirchlichen Institutionen missbraucht wurden.

Tschapek-Güntner: „Die Vorgänge in Berlin sind ans Licht gekommen, weil es uns gibt, weil wir seit Jahren um Öffentlichkeit bemüht sind, weil in unseren Reihen so viele, engagierte Mitglieder über ihre eigenen Erfahrungen sprechen. Und sie werden letzten Endes zu mehr Gerechtigkeit für alle führen. Dennoch führen sie erstmal zu einer neuen Retraumatisierung vieler unserer Mitglieder !

Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

Monika Tschapek-Güntner

[ *** direkte Links zu zwei diesbetreffenden Vorträgen von Prof. Dr. Manfred Kappeler in denen auch genau davon die Rede ist:
a. ) Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler »Umgang mit Vergangenheitsschuld«, beginnend auf Seite 5 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Zum-Thema-RECHT-UND-GERECHTIGKEIT-UND-RECHTSSTAATLICHKEIT_-_2008-Vortrag-von-Prof-Dr-Manfred-Kappeler-Erziehungswissenschaftler_-_betreffend-EHEMALIGE-HEIMKINDER.php

b. ) Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler, den er am »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin, auf der 2. Sitzung am 2./3. April 2009 dort vorgetragen hat, beginnend auf Seite 7 eines 19-seitigen Dokuments @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/VORTRAG-am-RUNDEN-TISCH-am-02-04-2009_-_Zur-zeitgechichtlichen-Einordnung-der-Heimerziehung.pdf ] «««

Rechteckige Klammern werden INTERNATIONAL immer dann verwendet wenn man etwas updaten oder bestimmte Erklärungen hinzufügen will – so auch in diesem Fall. Alle Hinzufügungen sind meine.

Mit freundlicher Grüßen aus Australien.

Martin

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

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Tuesday, September 29, 2009

KAPPELER - Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder ( wichtiger Vortrag vom 14.02.2009 - gehalten am Diakonietag der Karlshöhe/Ludwigsburg )

Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder

...hervorgerufen durch schwere Menschenrechtsverletzungen...
...caused by serious human rights violations...

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. macht es sich zur Aufgabe, u.a., die Öffentlichkeit aufzuklären... Daher präsentieren wir jetzt auch Prof. Kappeler: ÜBER DIE TRAUMATISIERUNGEN EHEMALIGER HEIMKINDER
( was bisher weitgehend versteckt geblieben war )

...zum vertiefen...

Diakonietag der Karlshöhe/Ludwigsburg
am 14. Februar 2009

Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren
Kinder haben Rechte –
Erinnerung und Ausblick

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler / Berlin

„Ich konnte nicht länger schweigen – aber wer wird mir glauben?“ –
Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder

@
http://www.karlshoehe.de/uploads/media/M_Kappeler-Traumatisierungen.pdf ( Insgesamt 17 Seiten.
Ein extrem wichtiger und aufschlussreicher Vortrag ! )
[ enthält einige wenige Tippfehler, die aber leicht erkennbar sind ]

Im „Nachtrag“ – beginnend auf Seite 10 – extreme Triggergefahr für Betroffene !!!

TAGS: Heimkinder, Ehemalige Heimkinder, Ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V., Traumatisierung, Traumatisierungen, Prof. Kappeler, Prof. Dr. Manfred Kappeler, Heimerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren, Kinder haben Rechte, Erinnerung und Ausblick, Ich konnte nicht länger schweigen – aber wer wird mir glauben, Ich konnte nicht länger schweigen, aber wer wird mir glauben, Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, KAPPELER, KAPPELER - Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Über die Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder, Karlshöhe / Ludwigsburg, Karlshöhe, Ludwigsburg, Traumaforschung, Heimerziehung, Fürsorgeerziehung, Heimunterbringung, Anstaltserziehung, Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit, Verlassenheit, Entblößung, Beschämung, Scham, Verletzung von Menschenwürde, Missachtung von Menschenrechten, Zwangsarbeit, Erziehungsheim, Erziehungsanstalt, Fürsorgeerziehungsanstalt, systematische Demütigung, Verletzung der physischen Integrität, strafenden Gewalt, abgesondert, isoliert, ausgegrenzt, gedemütigt, Erziehungssystem, Zwangscharakter, Menschenrechtsverletzungen, human rights violations

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Saturday, June 27, 2009

Der evangelische Pfarrer Dierk Schäfer in Bad Boll will Transparenz und einen „Entschädigungsfonds“ für „Ehemalige Heimkinder“ - und zwar SOFORT !

U.a., sollte das Bundesdeutsche Parlament nicht sein Wächteramt ausüben und hier für Transparenz sorgen ?

Der uns bekannte evangelische Pfarrer Dierk Schäfer in Bad Boll will Transparenz und einen „Entschädigungsfonds“ für „Ehemalige Heimkinder“ - und zwar SOFORT !Ist das zu viel verlangt ?

HEIMKINDER selbst fordern ihr Recht JETZT - nicht erst wenn sie verstorben sind !

Ab Samstag dem 27. Juni 2009 um 23.15 Uhr MESZ, will der evangelische Pfarrer und Diplom-Psychologe und Diplom-Theologe Dierk Schäfer ( als Psychologe und evangelischer Theologe mit langjähriger und vielfältiger Berufs- und Lebenserfahrung ) diese seine neuste öffentliche Stellungnahme zu der „Heimkinderproblematik“ und zum »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin ( unter Schirmherrschaft der evangelischen Theologin, Grünen-Politikerin und ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer ) weitestgehend veröffentlicht und verbreitet sehen.

Deshalb setze ich dies jetzt – kommentarlos – auch HIER in diesen Blog hinein.

Dierk Schäfer hat das Wort:

»»» „Begangenes Unrecht und Verletzungen der Menschenwürde während der Zeit Ihres Heimaufenthaltes bedauern wir zutiefst.“ So heißt es in einem mir in Kopie vorliegenden Schreiben des Stephansstiftes/Hannover vom April dieses Jahres [ 2009 ]. Dieses Bedauern ist nicht nur als solches zu begrüßen. Es eröffnet zudem endlich die Ebene, auf der das Unrecht an den ehemaligen Heimkindern zu verorten ist. Verletzungen der Menschenwürde sind Menschenrechtsverletzungen, die, soweit ich weiß, nicht verjähren. Es wird also um einzelne Delikte gehen müssen, auch wenn [ der Erziehungswissenschaftler / Pädagogikprofessor ] Prof. Kappeler recht hat mit seinem Resümee im Frontal-21-Interview: „Das Schlimmste ist die systematische Demütigung, die die Kinder und Jugendlichen erfahren mussten, mit Folgen für das ganze Leben. Die ständige Ansprache: Du bist nichts wert; Dir kann man nicht glauben; Du wirst es sowieso nicht schaffen; Du bist ein Versager; Du bist verwahrlost; Du bist ein Kind der Sünde, die den Alltag der Kinder bestimmten – das ist furchtbar. Da fehlen mir manchmal die Worte. So systematisch und ununterbrochen gedemütigt zu werden, wo man dann eigentlich nur noch im Widerstand und in der Rebellion seinen Selbstwert oder sein Selbstbewusstsein entwickeln kann, und dann dafür aber extrem bestraft wird, das ist einfach das Schreckliche. Man kann über viele einzelne dieser Dinge reden, aber das Schreckliche ist die Gesamtheit dieser Erfahrungen, und der konnte sich kaum ein Kind entziehen.“
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,7227519,00.html [ vom 22.04.2008 ]

Die Gesamtheit dieser Erfahrungen ist Seelenmord. Die Einzelheiten sind in vielen Fällen nachweisbare Menschenrechtsverletzungen. Wenn wir nun soweit sind, daß selbst Nachfolgeorganisationen der damaligen Heime Menschenrechtsverletzungen zugeben, dann fragt sich, welche Aufgabe der Runde Tisch [ in Berlin ] noch wahrnehmen will und kann. Hat er nicht doch, gegen die erklärte Absicht, Tribunalcharakter? Wird er seine Erkenntnisse über konkrete Menschenrechtsverletzungen direkt der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft weiterleiten? Da der Runde Tisch [ in Berlin ] keine Station auf dem Rechtsweg ist, dieser aber erschöpft sein muß, bevor sich ehemalige Heimkinder an den Europäischen Gerichtshof wenden können, ist es dringend an der Zeit, daß er seine Funktion an die neuen Erkenntnisse anpaßt, bevor fahrlässig die Lebenszeit der ehemaligen Heimkinder vertan wird. Oder soll man den ehemaligen Heimkindern raten, umgehend den Rechtsweg zu wählen, wenn vom Runden Tisch [ in Berlin ] materialiter nichts zu erwarten ist? Bisher sind ja nicht einmal Entschädigungsfonds für Zwangsarbeit oder für Therapieerfordernisse öffentlich anvisiert, geschweige denn Schmerzensgeld oder Opferrenten.

Der Runde Tisch [ in Berlin ] sollte sich zur Sonderstaatsanwaltschaft mausern, sonst ist, fürchte ich, der Geldaufwand für diese Einrichtung nicht mehr zu rechtfertigen. Oder?

Vielleicht stehen die Alternativen ja im nichtveröffentlichten Teil der Protokolle des Runden Tisches [ in Berlin ]. Dann raus mit der Sprache! «««

Gepostet HIER und vieler andererorts von "Dem Australier" / "The Australian"

"MM" - Martini - Martin - Martin Mitchell - Ehemaliges Heimkind - Engagierter Bürger - Advokat - Aktivist - Menschenrechtler - Civil Libertarian
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Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

My own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards.
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Nachträglicher VERMERK:
( Whilst you were sleeping ) Übernacht vom 27. zum 28. Juni 2009 hat "Der 'böse' Australier" folgende [ siehe oben ] Bekanntgebung an mindestens 20 verschiedenen Stellen ins Netz gestellt, besonders auch dort ins Netz gestellt, wo sich die zwei Duzend Störer, Streithälse und ziellos Herumirrenden ( die kein juristisches Wissen und Verständnis haben und keinen fachanwaltlichen Rat bereit sind anzunehmen ! ) aufhalten.

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