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Friday, January 15, 2010

"KINDERHEIME IN DISKUSSION" - Was in den letzten Jahrzehnten in westdeutschen Heimen geschehen ist, ist erschütternd.

»»» Am Dienstag den 12.01.2010 startet ( bzw. startete ) im "ALEX", Offener Kanal Berlin die 14teilige Sendereihe "KINDERHEIME IN DISKUSSION" aus Deutschland und Österreich.

Die nächste Sendung in dieser Sendereihe wird am Dienstag, 19. Januar 2010, wiederum ab 18 bis 19 Uhr, Mitteleuropäische Zeit ( MEZ ) ausgestrahlt.

Zukünftige Sendungen in dieser Sendereihe werden danach, jeweilig, einmal monatlich über Kabel in Berlin und Brandenburg, Dienstags ab 18 bis 19 Uhr ( MEZ ) ausgestrahlt werden und unter dem Sendeformat "TOP MEDIEN ● BERLIN" zu empfangen sein.

Immer gleichzeitig sind diese Sendungen auch über den Live-Stream @ http://www.alex-berlin.de/tv im Internet zu sehen.

Der Inhalt jeder zukünftigen Sendung in dieser Sendereihe wird immer in genügend Zeit vorher im Internet, sowohl wie ( für Abonenten ) in Rundmails angegeben werden.

Ab Mittwoch, bzw. „seit Mittwoch 13.01.2010“, werden diese Sendungen auch von der Vereinswebseite http://veh-ev.info/ des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ aufrufbar sein.

Anschließend an jede jeweilige Sending ist sie im Archiv des Senders "TOP MEDIEN ● BERLIN" @ http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/ jederzeit mit dem "O-Ton Text" wieder zu finden und wird dort im Archiv auch für immer erhalten bleiben [ dass sich die URL über Zeit ( in den nächsten zehn Jahren ) aber dann auch mal umändert kann, kann auch schon mal vorkommen ]. «««

»»» Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt wird, an dem nicht über geistige und körperliche Mißhandlungen von Kindern berichtet wird

und wir wollen uns als "TOP-TV" in mehreren Sendungen – und auch als "TOP MEDIEN ● BERLIN" – dem

Thema Kinderheim zuwenden.

Was in den letzten Jahrzehnten in westdeutschen Heimen [ also seit dem Ende des Zweiten Welkrieges und vor dem Mauerfall ] geschehen ist, ist erschütternd.

Misshandlungen sind alltäglich;

die staatliche Aufsicht schaut weg, nimmt alles billigend in Kauf.

Hinweise auf die unerträglichen Zustände in den Heimen werden systematisch ignoriert.

Bereits Ende 1947 stellte eine Sachverständigenkommission im Auftrage des Innenministeriums der englischen Besatzungsmacht zu Jugendfürsorgeeinrichtungen in Westfalen fest
„Unser genereller Eindruck von den Heimen in Deutschland ist, dass es diesen nicht gelingt, die fundamentalen Bedürfnisse der Kinder zu verstehen, und dies war insgesamt besonders in Westfalen der Fall, wo auf allen Ebenen ein auffälliger Mangel an Ideenreichtum in der Behandlung schwieriger Kinder besteht. []

Weiter:
„In der Praxis ist klar, dass ein oder zwei Hauptprinzipien im Betrieb aller Heime akzeptiert werden:
a) dass Kinder beständig überwacht werden müssen,
b) dass ein Kind nicht fähig ist irgendeine Wahl von irgendwelcher Bedeutung ohne Anleitung zu treffen,
c) dass die Einheit im Heim immer die Gruppe und nicht das Individuum ist,
d) dass die Hauptarbeit des Heimes darin besteht, dem Kind das beizubringen, was ihm fehlt und nicht darin, seine bestehenden Fähigkeiten weiter zu entwickeln.“

Was hiermit gemeint ist, wird von anderen schlicht mit den Worten benannt: „Da hat wenigstens Ordnung geherrscht. Aus denen ist dann etwas Ordentliches geworden.“

Die immer lauter werdenden Klagen über die Missstände in den damaligen Kinderheimen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Es sind aber nicht nur ehemalige Heimkinder, die schwere Vorwürfe erheben, sondern auf die Missstände wurde auch in von anderen verschiedenen Stellen aufmerksam gemacht.

Es hat Parlamentsuntersuchungen gegeben; die juristische Fakultät der Universität Frankfurt [ RECHTSGUTACHTEN von Prof. Dr. Erhard Denninger vom 8. Juli 1969 ] spricht 1969 in einem Rechtsgutachten davon, dass „in der Heimerziehung die Menschenrechte und die Grundrechte der Zöglinge systematisch missachtet wurden.“

Auch für Heimkinder gilt, wie Prof. Denninger ausführte, die Wertordnung des Grundgesetzes:
„Die staatliche Gemeinschaft ist verpflichtet, bedürftigen Mitbürgern zur Schaffung oder Erhaltung einer menschenwürdigen Existenz Hilfe zu leisten.

Das folgt aus dem Auftrag, die Menschenwürde zu schützen ( Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG ) in Verbindung mit der Verpflichtung auf den Sozialstaat ( Art. 20, 28 GG ) sowie auf den Grundsatz der Gewährung gleicher Chancen ( Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 1 GG ).“

Wenn wir heute von Missständen in den Kinderheimen sprechen, dann sind diese am Anspruch des Grundgesetzes zu messen, das 1949, vor jetzt mehr als 60 Jahren, verabschiedet wurde.

Im Dschungel der staatlichen Zuständigkeiten gilt für alle staatlichen Institutionen die Verpflichtung zur Achtung und zum Schutz der Menschenwürde.

Mangelnde Zuständigkeit ist kein Grund der Entschuldigung und der Untätigkeit !

Dass es die Missstände in den Heimen gegeben hat, wird heute nicht mehr bestritten. Strittig ist jedoch, in welchem Umfang sie vorlagen und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, Konsequenzen für die zukünftige Gestaltung der Jugendhilfe und Konsequenzen für die ehemaligen Heimkinder, die an den Folgen der unmenschlichen Behandlung bis heute leiden, aufgrund traumatischer psychischer Probleme ihr Leben nicht in den Griff bekamen, an Bildung und Ausbildung oft nicht hinreichend teilhaben konnten, nur schwer, wenn überhaupt, einen Lebenspartner fanden und eine Familie gründen konnten.

Die Heimerziehung hatte Auswirkungen auf ihr ganzes Leben; viele sind daran zerbrochen, viele haben sich am unteren Rand der Gesellschaft notdürftig durchgeschlagen, nur wenigen ist es gelungen, im Berufsleben eine geachtete Stellung zu erlangen.

Anhand von sieben Lebensläufen wollen wir versuchen, die Folgen der damaligen Heimerziehung sichtbar zu machen.

Das Team von "TOP MEDIEN ● BERLIN" «««

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Meine eigene [ d.h. Martin MITCHELs ] momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

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Sunday, October 11, 2009

Gegendarstellung des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ – Jürgen Beverförden und seine Machenschaften entlarvt.


Kommentare zu dem Artikel im Mindener Tageblatt vom 08.10.2009

Heimkinder misshandelt

Kirche soll zahlen

@ http://www.mt-online.de/lokales/regionales/?em_cnt=3180176&em_loc=4314


1. Kommentar @ http://www.mt-online.de/lokales/regionales/?em_cnt=3180176&em_loc=4314

Michaela schrieb am 09.10.2009, 12:26 Uhr

Zur Äußerung des Herrn Beverförden.
Mit seiner Äußerung zu einer Entschädigung hat Herr Beverförden wohl vieles beiseite gelegt. Keine Rede von den Behinderten, keine Rede von denen, die auch heute noch traumatisiert sind aufgrund Ihrer Heimerlebnisse, keine Rede von den sexuell Belästigten der Jungen und Mädchen in den Heimen. Aber dafür steht der VEH e.V. Dieser Verein setzt sich für alle ehemaligen Heimkinder ein, wie Frau Tschapeck-Güntner die erste Vorsitzende des VEH e.V. immer wieder betont. Aus diesem Grund ist die Milliardenforderung für einen Fonds auch berechtigt, geht man einmal davon aus, dass eine große Menge Geld für therapeutische Maßnahmen vorhanden sein müssen. Herr Beverförden sieht hier wohl nur seine eigenen Interessen.


2. Kommentar @ http://www.mt-online.de/lokales/regionales/?em_cnt=3180176&em_loc=4314

HeidiDettinger schrieb am 09.10.2009, 11:57 Uhr

Etwas zur Klarstellung Ihres Artikels:
1. Herr Beverförden ist NICHT vom in "Bramsche ansässigen Verein ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen" - diesen Verein gibt es nicht. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. verlangt eine umgehende Klarstellung ! 2. Wenn Herr Beverförden nur für die, "die in gefängnisartigen Einrichtungen waren und Zwangsarbeit leisten mussten" Entschädigung fordert, sollte er damit nicht auch noch hausieren gehen dürfen. Das ist ein beschämender Versuch, einen Keil zwischen die Heimkinder zu treiben, uns wieder einmal in "wert und unwert" ( einer Entschädigung ) zu teilen ! Pfui ! 3. Geradezu lächerlich macht sich der gute Mann, wenn er davon spricht, dass er "Sprecher" oder gar "Landessprecher" ehemaliger Heimkinder Niedersachsens sei ! Wer bitte schön hat ihn denn dazu benannt ? Wer hat ihn gewählt ? Für wen spricht er ? Vielleicht für seine erträumten 4. 250 ehemaligen Heimkinder ? Herr Beverförden sollte einfach nur froh sein, wenn 30 - 40 Ehemalige immer noch seinen Manipulationen und Lügen glauben, seine Arroganz und Großmannssucht tolerieren und sein kleingeistiges Karrierestreben ( noch ) nicht durchschaut haben. Heidi Dettinger


Und auch eine Betroffene, die bisher noch nicht Mitglied im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ geworden ist, ist nicht beeindruckt von den Äußerungen und dem Verhalten von Jürgen Beverförden, dem SPDler aus Bramsche, in Niedersachsen.

[ 3. Kommentar ] »Oerni« schrieb am 09.10.2009, 12:04 Uhr
im Diakonie-Forum @ http://www.diakonie-forum.de/themen-und-arbeitsfelder-der-diakonie/heimkinder/p10247-heimkinder-brauchen-die-unterst-tzung-der-diakonie/#post10247

Aussage von Beverförden:
Während ihr Verein für die noch lebenden 500000 Betroffenen eine Entschädigung in Höhe von 25 Milliarden Euro fordert, sagt Jürgen Beverförden von dem Bramsche ansässigen Verein ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen: "Wir wollen eine Entschädigung nur für die, die in gefängnisartigen Einrichtungen waren und Zwangsarbeit leisten mussten."

Was bildet sich dieser Mann eigentlich ein ? Wer gibt ihm das Recht darüber zu befinden wer in einer Entschädigung als ehemaliges Heimkind einbezogen wird ?
Da will sich der selbsternannte Möchtegern Entscheider über Entschädigungen und deren Verteilung ein Urteil erlauben ?
Säuglingsheime-Kinderheime-Behindertenheime will er ausschließen ? Es wird Zeit dass dieser selbsternannte Entscheidungsträger über Entschädigung – und damit befindet er ja über das Leid von Ehemaligen – seinen Mund hält. Solche Leute brauchen wir nicht, denn sie zeigen nur dass sie nichts aber auch gar nichts von uns verstehen. Eine Schande dass so ein Mensch auch noch der Vertreter von Dr. Wiegand am Runden Tisch [ in Berlin ] ist.

»Oerni«
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Seit Montag 12. Oktober 2009, um 13:57 Uhr MEZ steht dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) ( „VEH“ ) ( „VeH“ ) folgende ‚Klarstellung‘ zur Verfügung…

Herr Beverförden ‚stellt klar‘ und wirft dem VEH Verleumdung vor.

Herr Beverförden hat im Diakonie-Forum eine Klarstellung abgegeben zu seiner eingleisigen Entschädigungsforderung im Mindener Tagesblatt sowie gegenüber dpa und wirft dabei dem VEH e.V. verleumderische Äußerungen vor.

Hier zunächst die Klarstellung:

Der Sturm im Wasserglas ist leicht aufzuklären, aber er entschuldigt nicht die
verleumderischen Äußerungen von Mitgliedern des VeH.
Ein Übertragungsfehler, den ich auf Grund meiner Erfahrung in der Pressearbeit hätte
vermeiden können "gebe nie ein mündliches Statement gegenüber dpa oder anderen
Presseagenturen ab".
Die Kollegin bei der dpa hat zwei entscheidende Sätze, die der ganzen Sache eine andere Richtung geben, nicht in ihre Meldung aufgenommen.
Am Runden Tisch in Berlin sind die meisten Experten und Sachverständigen der Meinung, der wir uns in Niedersachsen angeschlossen haben, dass alle ehemaligen Heimkinder, die in Gefängnis artigen geschlossenen Fürsorgeanstalten waren, pauschal ohne Einzelfallprüfung entschädigt werden sollen. Bei der anderen Gruppen der ehemaligen Heimkinder, die in Waisenhäusern, Kinder- und Säuglingsheimen der unterschiedlichen Träger waren, wird es sehr schwierig werden eine gemeinsame Grundlage für das Recht auf Entschädigung zu finden, sodass es letztendlich für Angehörige dieser Gruppe Entschädigung nur in Einzelfallprüfung geben wird.
Ich habe auch erklärt, dass diese Einzelfallprüfung für mich eine Horrorvorstellung ist. Stellen sie sich vor, eine Bürokratie, die zehntausende von Einzelanträgen prüfen soll – nach welchen Kriterien ist mir schleierhaft.
Diese Entschädigungskriterien werden im Augenblick in Expertenkreisen heftig diskutiert. Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung, die Vertreter des VEH kennen Hintergründe und meine Position ganz genau und nahmen den Übertragungsfehler zum Anlass wieder eine Verleumdungskampagne zu starten. Wir sind in Niedersachsen als lockerer Verbund freier Regionalgruppen organisiert.
Wir, sind ganz bewusst kein Verein.

Gezeichnet
Jürgen Beverförden.


[ Diese ‚Gegendarstellung‘ wurde dem Diakonie-Forum entnommen, wo sie am 12.10.2009 um 13:57 Uhr, nicht von Jürgen Beverförden selbst, sondern von dem Forum-Nutzer »Haudegen«, bzw. Josef Dorsten, aus Rheine, im Thread »Heimkinder brauchen die Unterstützung der Diakonie !« eingetragen wurde ( jedoch nicht fehlerlos eingetragen wurde. – Alle Fehler sind jedoch seither, in dieser Kopie, von Martin Mitchell in Australien ( "MM" ) korrigiert worden. ]

Warum Herr Beverförden diese Gegendarstellung nur in einem Forum jedoch nicht gegenüber dpa und dem Mindener Tagesblatt macht, kann auch nur er wissen.
Auf Nachfrage bei den Zeitungen konnte nicht bestätigt werden, dass eine solche Gegendarstellung beantragt wurde.
In dieser Klarstellung im Forum der Diakonie wird der VEH e.V. gleich wieder von Herrn Beverförden angegriffen. Es wird dem Verein unterstellt, die Vertreter des VEH e.V. müssen ja die Hintergründe kennen und auch Herrn Beverförden selbst.
Ja wie soll ein Verein die Hintergründe eines Herrn Beverförden denn kennen? Eines Gegners des VEH e.V. der keine Minute außer acht lässt den VEH zu verleumden und zu diskriminieren.
[ Ein Herr Beverförden, ] der von jedem ehemaligen Heimkind den „Austritt aus dem VEH“ verlangt, wenn diese Person in seiner selbst ernannten „Landesgruppe“ „mitmachen möchte“.
Es sieht eher danach aus, als wenn Herr Beverförden erkannt hat einen Fehler begangen zu haben.
Die Reaktionen im Diakonie-Forum waren nach dem Beitrag in den Tageszeitungen dementsprechend heftig und hier muss man dann sofort reagieren, damit einem die Felle nicht wegschwimmen. Wäre die Gegendarstellung [ von Herrn Beverförden ] ehrlich gemeint, hätte auch dpa eine gedruckt.
Nicht der VEH sondern Herr Beverförden startet Verleumdungskampagnen gegen einen Verein, der etwas für ALLE ehemaligen Heimkinder erreichen will. Aber was einem nicht in den Kram passt muss unterdrückt werden. Für wie dumm halten Sie eigentlich ehemalige Heimkinder Herr Beverförden?

Michaela Arendt
den 13.10.2009


QUELLE: VEH-Mediacenter @ http://www.veh-mediencenter.de/datpdf/gegendarstellung.pdf
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Meine eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

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