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Wednesday, April 29, 2009

Appellierung an, und um das Verständnis von Frau Antje Vollmer am »RUNDEN TISCH HEIMKINDER« seitens Dierk Schäfer, schon am Freitag, den 20. März 2009

[ Ich selbst – der Australier Martin Mitchell – wurde erstmalig am Mittwoch, den 29. April 2009 auf dieses Schreiben und die darin beschriebenen Umstände und Einzelheiten aufmerksam, und ich, als "ordentliches Vereinsmitglied" machte dann auch sofort den sich sehr bemühenden jetzt amtierenden und geschäftsführenden Vereinsvorstand / das Vereinskabinet des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ( »VeH« ), unter Leitung von Frau Monika Tschapek-Güntner und Herrn Werner Molter darauf aufmerksam !!! ]

Sehr geehrte Frau Dr. Vollmer!

In Ihrer Eigenschaft als »Vorsitzende des Runden Tisches für Heimkinderfragen« wende ich mich an Sie, weil aus den Reihen der Heimkinder einige besorgte Anfragen bei mir gelandet sind.

Diese Heimkinder befürchten, daß das Kräfteverhältnis am Runden Tisch von vornherein eine angemessene Lösung der anstehenden Aufgaben beeinträchtigen oder gar verhindern könnte.

Während die Seite der Heimträger am Runden Tisch juristisch gut vertreten sei, sei es den Heimkindern verwehrt, Juristen zu beteiligen, die ihr Vertrauen genießen. Inwieweit diese Darstellung den Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen. Sollte es zutreffen, daß die Heimkinder am Runden Tisch dem juristischen Potential der Heimträger und der staatlichen Stellen nichts als ihre traumatisierte Biographie entgegenzusetzen haben sollten, halte ich das für bedenklich. Der Runde Tisch, wenn er ergebnisoffen konzipiert ist, muß berücksichtigen, daß ein Ergebnis die Schaffung von Entschädigungsfonds sein könnte. In einem solchen Fall sitzen auch die Organisationen am Tisch, die solche Fonds maßgeblich mitzufinanzieren haben würden. Damit sind sie Interessen-Vertreter. Allein dieser Aspekt gebietet, für Waffengleichheit zu sorgen. Für die Heimkinderseite gehört dazu ein Platz für einen exzellenten Juristen. Da die Heimkinder kein Geld haben, müßte ein Jurist ihres Vertrauens vom Runden Tisch finanziert werden. Ein weiterer Platz gebührt einem mit der Trauma-Thematik vertrauten forensischen Psychologen. Wenn dies nicht gewährleistet werden kann, ist, fürchte ich, der Runde Tisch schon in statu nascendi fast gescheitert.

Um nicht mißverstanden zu werden: Dies ist keine Eigenbewerbung. Ich bin weder Jurist, noch forensischer Psychologe.

Ein zweites Problem ist die Transparenz. Es scheint so zu sein, daß der Runde Tisch arbeiten will, ohne daß die Öffentlichkeit, auch nicht die der Heimkinder, über die einzelnen Arbeitsschritte auf dem laufenden gehalten werden soll. Ich kenne die Internetpräsenz der Heimkinder und kann mir vorstellen, daß es sicherlich nicht einfach sein dürfte, wenn der Runde Tisch mit einem Dauer-Echo rechnen müßte. Dennoch halte ich Transparenz für unabdingbar, wenn das in zwei Jahren zu erwartende Ergebnis des Runden Tisches auf Akzeptanz stoßen soll.

Ein drittes Problem scheint die ausschließliche Beteiligung des »VeH« [ »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ] für die Seite der Heimkinder zu sein, der anscheinend keine Anstalten macht, sich um die Akzeptanz auch der nicht im »VeH« [ »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ] organisierten Heimkinder zu bemühen. Damit ist die Akzeptanz eines Ergebnisses durch einen großen Teil der Heimkinder von Beginn an gefährdet.

Seit einer Reihe von Jahren bin ich mit der Heimkinderproblematik beschäftigt und vertraut.

Heimkinder sind zumeist in ihrem Urvertrauen geschädigt, wenn sie überhaupt eins entwickeln konnten. Doch gerade dies muß man berücksichtigen, wenn man auf Akzeptanz oder gar Vertrauen stoßen will.

Sie haben, sehr geehrte Frau Dr. Vollmer, eine ungeheuer schwierige Aufgabe übernommen und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sie zu einem guten Ende führen.

Mit freundlichen Gruß

Dierk Schäfer

Dierk Schäfer
Freibadweg 35
73087 Bad Boll
Fon: privat: (0 71 64) 1 20 55
Mail:
ds@dierk-schaefer.de

PS.: Zeitgleich schicke ich dieses Mail an die Herren [ Norbert ] Struck, »AGJ« [ »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ] und Dr. [ Hans-Siegfried ] Wiegand [ den 1. Vorsitzenden des Vereins ], »VeH« [ »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ].

Wegen der von mir befürworteten Transparenz werde ich das Mail in der kommenden Woche auch einigen Heimkindern zur Verfügung stellen, die eigene Web-Seiten betreiben.

PPS.: Meine schon im Internet kursierenden „Verfahrensvorschläge“ füge ich zu Ihrer Kenntnis bei.
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[ An der Vorstand des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« ( »VeH« ) schrieb ich – der Australier Martin Mitchell – daraufhin, am Mittwoch, den 29. April 2009, unter anderem: ]

««« Was diesen Brief von Dierk Schäfer jedoch betrifft, ist dieser Dir / Euch / dem Vereinsvorstand / dem Vereinskabinet, ( bis heute Mittwoch 29.04.2009 ) "noch nicht bekannt", weil er Dir / Euch / dem Vereinsvorstand / dem Vereinskabinet von *dem eigenmächtig handelnden und nur mit Antje Vollmer persönlich verhandelnden [ dem 1. Vorsitzenden des Vereins ] Herrn Dr. Hans Siegfried Wiegand* und von dem *nur für und im Interesse von Antje Vollmer handelnden Herrn Norbert Struck* [ »AGJ« ] vorenthalten wurde !!! - Wie sich heraustellt, wurde dieser Brief *schon am Freitag, den 20. März 2009* von Dierk Schäfer geschrieben, und Dr. Hans-Siegfried Wiegand [ »VeH« ] und Herr Norbert Struck [ »AGJ« ], erhielten zeitgleich, jeweilig, eine Kopie desselben !!!

Dierk Schäfer hat mir heute, Mittwoch 29.04.2009, sofort zurückgeschrieben und mir mitgeteilt:

»»» Zur Vervollständigung Ihrer Information, sehr geehrter Herr Mitchell:

Meine Mail war datiert Freitag 20.03.2009, 17:15.
Ich habe darauf keine Antwort erhalten.
Ob meine Einladung zur »Anhörung am Runden Tisch« ( am Donnerstag, den 2. April 2009 ) mit dieser meiner Mail an Frau Dr. Vollmer zusammenhängt, weiß ich nicht.

Viele Grüße

Dierk Schäfer

PS.: Für Ihre Mails benutzen Sie bitte in Zukunft nur noch meine Adresse
ds@dierk-schaefer.de

Meine Aktivitäten in der »Heimkindersache« stelle ich zum großen Teil auch auf meinen Blog:"Dierk Schaefers Blog" @
http://dierkschaefer.wordpress.com/ ««« »»»
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Von dem was Dierk Schäfer am Donnerstag, den 2. April 2009 am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin vorgetragen hat, war ja schon andereorts vielfach die Rede gewesen, und wen es interessiert kann es jederzeit auch noch einmal selbst an anderer Stelle nachlesen:

1. ) DIERK SCHÄFER - »Anhörung am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“« - Donnerstag, 2. April 2009
@
http://www.emak.org/Heimkinder/Runder%20Tisch%20bericht%20ds.pdf

2. ) DIERK SCHÄFER - »Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland« ( Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten und zwei Anlagen für die »Anhörung am Runden Tisch« am 2. April 2009 )
@
http://www.emak.org/Heimkinder/Verfahrensvorschl%E4ge-RT.pdf

3. ) DIERK SCHÄFER - »Deutschland - Rabenvaterland ? – Bilanz und Aufbruch« –
In der Tagungsreihe "Kinderkram" – "WORT ZUM TAG", 24. Januar 2009
@
http://www.emak.org/Heimkinder/Rueck-Sicht.pdf
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My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

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